„Neue Väter – Moderne Familien“

Die Lehrerinnen Nadine Keller und Kristina Luxenburger, sowie die Schulleiterin des TGSBBZ Saarlouis Dr. Margret Schmitt, die ehemalige Schülerin Elina ­Herrmann mit ihrer gestalteten Postkarte, die Frauenbeauftragte des ­Landkreises Astrid Brettnacher und die Frauenbeauftragte der Stadt Saarlouis Sigrid Gehl präsentieren die Ergebnisse des Kunstprojektes in Form von Plakaten und ­Postkarten. Foto: Landkreis Saarlouis / Yannick Hoen
Die Lehrerinnen Nadine Keller und Kristina Luxenburger, sowie die Schulleiterin des TGSBBZ Saarlouis Dr. Margret Schmitt, die ehemalige Schülerin Elina ­Herrmann mit ihrer gestalteten Postkarte, die Frauenbeauftragte des ­Landkreises Astrid Brettnacher und die Frauenbeauftragte der Stadt Saarlouis Sigrid Gehl präsentieren die Ergebnisse des Kunstprojektes in Form von Plakaten und ­Postkarten. Foto: Landkreis Saarlouis / Yannick Hoen - (Bild 1 von 1)

Saarlouis. Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, stellt immer noch viele Paare vor große Herausforderungen. Ziel der Aktion „Neue Väter – Moderne Familien“ ist es, das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie einmal mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit einem Augenzwinkern.

Mit dem Kunstprojekt „Neue Väter – Moderne Familien“ der Fachoberschule Design des TGSBBZ Saarlouis in Zusammenarbeit mit dem Frauennetzwerk des Landkreises Saarlouis sollen junge Väter ermutigt werden, sich bewusst für Elternzeit mit ihrem Kind zu entscheiden.

Neben vielen schönen Momenten mit ihrem Kind ist dies auch ein Gewinn für alle. Im Rahmen der Aktion liegen insgesamt vier ausgewählte Motive, entworfen von Design-Schülern des TGSBBZ, in den Citycards-Postkarten-Ständern zur Gratis-Mitnahme aus. Zwei ausgewählte Motive werden außerdem in den kommenden Wochen in den Bussen der KVS zu sehen sein.

Hintergrund

Durchschnittlich liegt der zeitliche Anteil für die sogenannte Care-Arbeit von Frauen bei mehr als 50 Prozent über dem Zeitanteil der Männer. Dies führt u.a. dazu, dass Frauen häufiger in Teilzeitarbeitsverhältnissen oder auch in ­Mini-Jobs beschäftigt sind – mit den Nachteilen, die sich dadurch ergeben wie geringerer Verdienst, geringere Aufstiegschancen und geringere Rentenansprüche. red./jb

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