Nach 5130 Kilometern zurück in der Heimat

Michael Bauer ist auf seiner Tour auch am Rheinfall bei Schaffhausen vorbeigekommen.Foto: Bauer
Michael Bauer ist auf seiner Tour auch am Rheinfall bei Schaffhausen vorbeigekommen.Foto: Bauer - (Bild 1 von 1)

Völklingen. Am 4. Juni ist Michael Bauer auf seine Tour zur Umrundung Deutschlands gestartet. Nach 82 Tagen, 5130 Kilometern und über 32000 Höhenmetern hat Michael sein Ziel erreicht – er ist wieder dahemm in Völklingen.

Auf seiner Tour lagen 70 Etappen zwischen 60 und 100 Kilometern. An zwölf Tagen wurde den Muskeln und wichtigen Körperteilen Gelegenheit gegeben, sich ein wenig zu erholen. Diese Ruhetage wurden aber auch genutzt, um die Wäsche zu waschen, die Technik des Rades in Schuss zu halten und eben auch den jeweiligen Ort zu erkunden.

Die Tour führte den Radler durch zwölf Bundesländer und acht Anrainerstaaten Deutschlands. Lediglich die Niederlande mussten aufgrund der damals herrschenden Quarantäneregeln ausgelassen werden.

Dabei hatte Michael während der gesamten Fahrt das Glück auf seiner Seite: Kein Unfall, keine Erkrankung, keine Panne und fast ausschließlich wunderbares Radelwetter begleiteten ihn auf seiner Fahrt. Viele tolle Orte wurden besucht und es gab jede Menge spannende Ereignisse und Begegnungen mit interessanten Menschen.

Über die gesamte Fahrt gibt es unter grenzradeln.de ein Tourentagebuch. Hier kann jeder die Strecken und Erlebnisse noch einmal nachempfinden. Wer möchte, darf auch gerne die Etappen für die eigene Tourenplanung nutzen.

Runter von der Couch

Der Radler, der im letzten Jahr einen Hinterwandinfarkt erlitten hatte, hofft mit seiner Aktion viele Leidensgenossen von der Couch zu holen. Auch nach einem derartigen Ereignis ist das Leben nicht vorbei – man braucht nur etwas Mut und den Willen.

Am meisten freut sich der Völklinger jedoch über die hohe Spendenbereitschaft der Leser seines Blogs. Dort hat er zur Spende für ein Hilfsprojekt des WBR aufgerufen. Bislang sind schon über 12000 Euro für Fahrräder für die Schulkinder in ärmeren Ländern zusammengekommen. Wer möchte, kann sich immer noch auf der Webseite grenzradeln.de eintragen.

Ansonsten gibt es aber auch die Möglichkeit, am 4. und 5. September selbst Rad zu fahren. Ein Limonadenhersteller hat zugesagt, die gefahrenen Kilometer in Euros umzuwandeln. Wie das funktioniert, steht auch auf Bauers Internetseite. red./dos

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