Mit Kantersieg ins Viertelfinale

Kilian Schäfer (rot, KSV) schultert den Wittener Kiril Kildau.Foto: Bauer
Kilian Schäfer (rot, KSV) schultert den Wittener Kiril Kildau.Foto: Bauer - (Bild 1 von 1)

Köllerbach. Am vergangenen Samstag kam es für den KSV Köllerbach in der Kyllberghalle, vor rund 300 Zuschauern, zum Rückkampf im Achtelfinale gegen den KSV Witten. Nach dem deutlichen 27 : 4 Sieg in Witten sollte es für die Ruhrstädter in Köllerbach dann noch desaströser enden, denn die Wölfe schickten die Nordrhein-Westfalen mit 0 : 36 in die Heimat zurück.

Dass der KSV Witten bei diesem Rückkampf keine Ambitionen mehr hatte, zeigte sich bereits an der Waage. Von zugelassenen 28 Teampunkten hatte der Gast lediglich einen einzigen verbraucht, Köllerbach kam auf 22.

Keinen Kampf sahen die Zuschauer in der Klasse bis 57 kg GR, da Witten keinen Athleten stellen konnte, Hakan Murat Cankaya strich kampflos vier Mannschafspunkte ein. Technisch überlegene Punktsiege gab es von Horst Lehr (61 kg FR), Timo Badusch (75 kg GR), Pjotr Ianoluv (86 kg FR) und Sascha Khotsianivskyi (130 kg FR). Etienne Kinsinger (66 kg GR) siegte bei seinem Comeback nach Verletzung mit 12 : 0 Punkten.

Mihail Sava (71 kg FR) kam zu einem Aufgabesieg, nach 7 : 1 Führung, gegen seinen Landsmann Andrei Perpelita, der somit auch den einzigen technischen Wertungspunkt für sein Team verlor. Pajtim Sefaj (80 kg GR) hielt Erkan Kaymak mit 4 : 0 in Schach. Den Schlusspunkt setzte dann Leitwolf Andrey Shyyka mit einem 10 : 0 Punktsieg gegen die Wittener Nachwuchshoffnung Gregor ­Eigenbrodt.

In der Gewichtsklasse bis 98 kg GR hoffte man auf Köllerbacher Seite auf eine Revanche gegen die Vorkampfniederlage Kilian Schäfers gegen Kiril Kildau. Dies gelang dem 23-jährigen Polizisten sehr eindrucksvoll, denn er konnte seinen Kontrahenten bereits mit der zweiten Kampfaktion, nach 36 Sekunden, auf die Schultern legen.

Im Viertelfinale trifft der KSV Köllerbach am Samstag, 22. Januar, auswärts auf den ASV Mainz 88, der sich souverän gegen die Grizzlys aus Nürnberg durchsetzen konnte.

Teamleiter Geid: „Der Kampf gegen den ASV wird eine ganz andere Hausnummer, dort wird es richtig zur Sache gehen und wir dürfen uns auf zwei enge, spannende Kämpfe freuen. Unser Ziel ist auf jeden Fall das Erreichen des Halbfinales.“iwb

  • Jetzt teilen:

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de