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Ein Meilenstein für den inklusiven Sport

Bildunterschrift: Special Olympics Deutschland Maskottchen Unity, Romea Sauber, Reinhold Jost, Christiane Krajewski, Ralf Kirch, Xenia Hülsmann und Uwe Conradt (von links) im Stadion ­Kieselhumes in Saarbrücken – eine der zentralen Sportstätten und Austragungsorte der Special Olympics. Das Stadion am Kieselhumes fungiert als die wichtigste Wettkampfstätte für die ­Disziplin der Leichtathletik. Foto: SOD / BDU
Special Olympics Deutschland Maskottchen Unity, Romea Sauber, Reinhold Jost, Christiane Krajewski, Ralf Kirch, Xenia Hülsmann und Uwe Conradt (von links) im Stadion ­Kieselhumes in Saarbrücken – eine der zentralen Sportstätten und Austragungsorte der Special Olympics. Das Stadion am Kieselhumes fungiert als die wichtigste Wettkampfstätte für die ­Disziplin der Leichtathletik. Foto: SOD / BDU - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Rund 4 500 Sportler nehmen an Deutschlands größter inklusiver Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung teil. Mit elf Wettbewerbsdisziplinen an zwölf Sportstätten, der Eröffnungsfeier, zahlreichen Veranstaltungsorten und einem umfangreichen Rahmenprogramm kommt der Landeshauptstadt Saarbrücken dabei eine Schlüsselrolle zu. Der überwiegende Teil der Wettbewerbe wird in Saarbrücken ausgetragen: Die Landeshauptstadt wird zum zentralen Treffpunkt für Athleten, Delegationen, Volunteers und Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet. „Die Special Olympics Nationalen Spiele 2026 stehen für das, was unsere Gesellschaft stark macht: Zusammenhalt, Respekt und gelebte Inklusion“, sagt Oberbürgermeister Uwe Conradt.

Die Landeshauptstadt stellt für die Durchführung der Special Olympics Nationalen Spiele zahlreiche Sportstätten und Veranstaltungsflächen zur Verfügung: das Stadion Kieselhumes, die Bruchwiesenhalle, das Sportfeld am Ludwigspark, den Tbilisser Platz, die Saarwiesen unterhalb des Staatstheaters sowie die Fläche am Kulturbiergarten in St. Arnual. Für die Nutzung des Ludwigsparkstadions gelten darüber hinaus vergünstigte Konditionen. Dort findet am Montag, 15. Juni, ab 20.15 Uhr die Eröffnungsfeier statt.

In Saarbrücken finden die Wettbewerbe im Badminton, Basketball 3x3 und 5x5, Bowling, Boccia, Fußball, Kanu, Kraftdreikampf, Leichtathletik, Rudern und Tischtennis statt. Alle Sportwettbewerbe sind Besuchern kostenfrei zugänglich.

Als Auftakt der Spiele startet am Montag, 15. Juni, um 16 Uhr, der Fackellauf der Stadt. Unter dem Motiv der „Flamme der Hoffnung“ vereint er Inklusion und sportlichen Geist mit regionaler Identität. Zehn Tandempaare aus jeweils einem Menschen mit und ohne geistige Behinderung tragen gemeinsam die Flamme in einem Grubenlicht vom Rathaus St. Johann über den St. Johanner Markt zum Tbilisser Platz und anschließend durch die Bahnhofstraße bis zur EUROPA-Galerie.

Im Erdgeschoss des Rathauses St. Johann ist von Montag, 15. Juni, bis Freitag, 10. Juli, die Fotoausstellung „Special Olympics Portrait Project“ zu sehen. Sie zeigt großformatige Schwarz-Weiß-Portäts des Fotografen Luca Siermann. Mit seiner 2004 entwickelten Porträtserie begleitet er alle Special Olympics Spiele in Deutschland fotografisch.

Am Mittwoch, 17. Juni, 10 Uhr, stellen Kulturdezernentin Dr. Sabine Dengel und Luca Siermann im Rathausfestsaal die Wanderausstellung vor. Interessierte können die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos besuchen.

Alle Infos und das komplette Programm gibt es unter saarland2026.specialolympics.de. red./jb

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