Mehr Aufträge für 525 Mitarbeiter

Spatenstich zum Hallenneubau der DSL Defence Service Logistics in Schwarzerden: (von links) Otto Rubly, Landrat Kreis Kusel, Udo Recktenwald, Landrat Kreis St. Wendel, Christoph Cords, Sprecher der Geschäftsführung DSL, Ministerpräsident Tobias Hans, Thomas Kohler, Kaufmännischer Geschäftsführer DSL,
Karl-Josef Scheer, Bürgermeister Freisen, Christian Petry, MdB. Foto; Eric Sayer
Spatenstich zum Hallenneubau der DSL Defence Service Logistics in Schwarzerden: (von links) Otto Rubly, Landrat Kreis Kusel, Udo Recktenwald, Landrat Kreis St. Wendel, Christoph Cords, Sprecher der Geschäftsführung DSL, Ministerpräsident Tobias Hans, Thomas Kohler, Kaufmännischer Geschäftsführer DSL, Karl-Josef Scheer, Bürgermeister Freisen, Christian Petry, MdB. Foto; Eric Sayer - (Bild 1 von 1)

Schwarzerden. Mehr Aufträge, mehr Produktionsvolumen – die DSL Defence Service Logistics in Schwarzerden investiert gemeinsam mit ihrem Gesellschafter Krauss-Maffei Wegmann (KMW) 12,5 Millionen Euro in ihren Standort im Sankt Wendeler Land.

Dies in den Bau einer 3000 Quadratmeter großen Instandsetzungshalle und einer 1100 Quadratmeter großen Logistikhalle. Gemeinsam mit Ministerpräsident Tobias Hans erfolgte jetzt der symbolische Spatenstich für dieses Großprojekt. „Eine weitere gute Nachricht für unseren Wirtschaftsstandort und ein weiterer Beweis dafür, dass die wehrtechnischen Betriebe in unserem Landkreis fest verwurzelt sind, dass die Wehrtechnik in unserer Region ein wichtiger Baustein unserer Wirtschaft ist“, sagt Landrat Udo Recktenwald.

„Mit der Firma DSL und der jetzigen Erweiterung der Infrastruktur wird der Industriestandort Schwarzerden erheblich aufgewertet. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an die Geschäftsführung für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.“, ergänzt Bürgermeister Karl-Josef Scheer.

DSL wurde 1963 als „Auto Union Saar“ mit Firmensitz in Freisen gegründet. 1967 folgte die Umbenennung in „Industriewerke Saar“. Seit 1992 war die DIEHL-Gruppe alleiniger Gesellschafter. KMW übernahm das Unternehmen 2015, das dann in DSL umbenannt wurde.

„Mich persönlich freut es besonders, dass der weltweit modernste Schützenpanzer Puma mit in diesen neuen Hallen einziehen wird“, erläutert Christoph Cords, Sprecher der Geschäftsführung. DSL ist vor allem im Bereich der Systeminstandsetzung von Rad- und Kettenfahrzeugen und deren Baugruppen der Bundeswehr sowie NATO-Partner und Drittkunden tätig.

Das Unternehmen beschäftigt derzeit 525 Mitarbeiter, darunter 49 Auszubildende. 2020 betrug der Umsatz 72,2 Millionen Euro. red./hr

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de