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Medaillenregen für Zweibrücker Fechter

Bildunterschrift: Von links: Bruno Lübcke, Matilda Neininger , Josephine Schlachter, Mara Rossbach.Foto: Petri
Von links: Bruno Lübcke, Matilda Neininger , Josephine Schlachter, Mara Rossbach.Foto: Petri - (Bild 1 von 1)

Zweibrücken. Den vielseitigen Einsatz am Wochenende in Landau lösten die Klingenathleten der Vereinigten Turnerschaft Zweibrücken (VTZ) mit Bravour.

Schon beim Internationalen Offenen Spätzünder-Turnier für Anfänger und Fortgeschrittene mit keiner bzw. wenig Turniererfahrung in der Florett-Altersklasse U11 (Jahrgang 2015–2016) sorgten die vier VTZ-Nachwuchsfechter Josephine Schlachter (Gold), Mara Rossbach und Bruno Lübcke (Silber) sowie Matilda Neininger (Bronze) für die Überraschung am ersten Wettkampftag. Beim Internationalen Offenen Saumagen-Cup-Marathon am Sonntag sorgte Svenja Voigt bei den Senioren erneut mit Gold für den Medaillenregen. VTZ-Fechter Raphael Stelzer erzielte mit Rang neun einen guten Einstand bei stärkster Konkurrenz.

In der gemischten Vorrunde der Jungen und Mädchen mit getrennter Wertung startete Bruno Lübcke, wie im vergangenen Jahr bei der U9, mit einer weißen Weste ins Finale. Damals jubelte Bruno über seine Platzierung, doch diesmal war der Ärger groß, gegen Leonas Grieser (TSV Speyer), den er in der Vorrunde klar besiegt hatte, nun mit 4:10 verloren zu haben. Das nächste Turnier kommt bestimmt, und man ist froh, Silber gewonnen zu haben. Bei der Siegerehrung war alles wieder in Ordnung, so Trainer Volker Petri.

Ein internes Finale bestritten Josephine Schlachter und Vereinskameradin Mara Rossbach um den Turniersieg. In einem ausgeglichenen Duell hatte Josephine die meisten Treffer gesetzt und wurde erstmalig mit 10:7 Turniersiegerin.

Auch in diesem Jahr fand der Austragungsmodus des Veranstalters, Fechtclub Landau im ASV 1946, in der BBS-Sporthalle großen Anklang bei den Teilnehmern verschiedener Landesverbände. Beim Austragungsmodus „Jeder gegen jeden“ in der Damen- und Herren-Degenrunde (zugelassener Jahrgang 1926–2010) mit getrennter Wertung war das Ranglistenturnier für die Landesrangliste ein wichtiger Punkte-Lieferant, um Punkte für die zwei freien Plätze zur Deutschen Meisterschaft des Südwestdeutschen Fechtverbandes zu sammeln.

Für manchen Teilnehmer mit weitem Anfahrtsweg war der Modus von Vorteil, da niemand schon nach der Vorrunde den Degen frühzeitig einpacken musste, um die Heimreise anzutreten. Dennoch war ein großes Stehvermögen und Kondition gefragt bei den zwölf Gefechten auf fünf Treffer innerhalb von drei Minuten Kampfzeit.

Nach Ende der Marathonrunde war Svenja Voigt glücklich, als Erstplatzierte bei den Senior-Damen erneut mit Gold auf dem Siegerpodest zu stehen. Wichtig war auch, ihren Platz eins in der Degen-Rangliste des Südwestdeutschen Fechtverbandes vor der Zweitplatzierten Marilena Podgorsek vom HC Bad Dürkheim verteidigt zu haben.red./wj

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