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Landesweiter Fahrgastbeirat des ZPS ­startet in seine zweite Tätigkeitsperiode

Saarbrücken. Der landesweite Fahrgastbeirat des Zweckverbands Personennahverkehr Saarland (ZPS) hat seine zweite Tätigkeitsperiode begonnen. Dem Gremium gehören 24 Mitglieder an. Sie vertreten unter anderem Schüler, Studenten, Senioren, Menschen mit Behinderungen und weitere Interessenvertretungen. Bei der ersten Sitzung tauschten sich die Mitglieder darüber aus, was im saarländischen Nahverkehr bereits gut funktioniert, wo Verbesserungsbedarf besteht und welche Themen sie in den kommenden drei Jahren behandeln wollen. Zu den möglichen Schwerpunkten zählen Fahrplanangebot, Anschlüsse, Fahrgastinformation, Barrierefreiheit sowie Angebots- und Qualitätsentwicklung.

Der Fahrgastbeirat soll Erfahrungen aus dem Alltag der Nutzer aufnehmen und Hinweise für die Verkehrsplanung geben. Staatssekretär Sebastian Thul betonte die Bedeutung dieser Perspektive für die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs.

Achim Jesel, Leiter der Geschäftsstelle des ZPS, verwies darauf, dass der Beirat die Alltagserfahrungen der Fahrgäste in die Planung einbringe.

Das Gremium soll keine einzelnen Beschwerden bearbeiten, sondern übergreifende Fragen aus Sicht der Fahrgäste aufgreifen. Es ist im saarländischen ÖPNV-Gesetz verankert und wurde 2023 vom ZPS erstmals eingerichtet. Als beratendes Gremium soll es den Austausch zwischen Fahrgästen, Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern unterstützen.

Weitere Informationen unter www.zps-online.de/service/­fahrgastbeirat/ red./jb

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