KSO gastiert in St. Martin Siersburg

Die Sopranistin Charlotte Dellion war des Öfteren schon zu Gast in Siersburg. Foto: N. Battiston
Die Sopranistin Charlotte Dellion war des Öfteren schon zu Gast in Siersburg. Foto: N. Battiston - (Bild 1 von 1)

Siersburg. Ein glanzvolles Finale der ersten Staffel der Veranstaltungsreihe „Kultur in St. Martin“ erwartet das musikinteressierte Publikum am Sonntag, 7. Juli, in Siersburg: Das Kreissymphonieorchester Saarlouis, unter der Leitung von Christian Schüller, gastiert um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin.

Begleitet wird das renommierte Orchester von der international erfahrenen Sopranistin Charlotte Dellion.

Werke unter anderem von George Bizet, Giacomo Puccini. Felix Mendelsohn-Bartholdy, Johannes Brahms, Johann Strauß und Antonin Dvorak stehen auf dem Programm.

Mit der Vielfalt der Komponisten wird das Kreissymphonieorchester seinem ambitionierten Anspruch gerecht: Im breit gefächerten Repertoire des Orchesters findet sich Konzert- und Opernliteratur aller Musikepochen ebenso wie zeitgenössische Musik, Chorliteratur und auch gehobenen Unterhaltungsmusik. Die Kreis-Symphoniker haben sich selbst zur Aufgabe gestellt, gehaltvolle Beiträge zum kulturellen Leben in der Saar-Region zu leisten.

Obschon in bereits jungen Jahren auf großen Bühnen unterwegs, hat die französische Sopranistin Charlotte Dellion in Siersburg quasi ein „Heimspiel“. Nicht nur, dass ihr Ehemann gebürtig in Siersburg ist, vielmehr wusste die Sängerin in den vergangenen Jahren schon mehrfach im Rahmen verschiedener Konzert-Formate in der Niedtalgemeinde ihr Publikum zu begeistern. Übrigens ist Charlotte Dellion mit ihrer Familie wohnhaft in Bouzonville, der Partnerstadt Rehlingen-Siersburgs.

Der Eintritt zu dem Halbjahresabschluss von „Kultur in St. Martin“ ist frei – es wird um Spenden gebeten, die der Erneuerung der Ziffernblätter an der Kirchturmuhr von St. Martin in Siersburg dienen.

Das Konzert ist im Hinblick auf alle anfallenden finanziellen Aufwendungen gestiftet vom früheren Bürgermeister der Niedtalgemeinde, Martin Silvanus, der Anfang Juli seinen 70. Geburtstag feiert.

Nach dem Konzert sind alle Anwesenden, die Orchestermitglieder, das Publikum und alle weiteren Personen, die mit feiern möchten, vom Jubilar zu einem „Vin d’Honneur“, also Getränke und ein kleiner Imbiss, vor der Kirche, bei schlechtem Wetter in einem Zelt, eingeladen. Statt Geschenken erbittet Martin Silvanus eine Spende zugunsten neuer Ziffernblätter der Uhr am Zwiebelturm über der Kuppel von St. Martin.

Ein wichtiger Hinweis für die mit PKW angereisten Konzertbesucher: auch der Schulhof der nahegelegenen Grundschule in der Straße „Zum Horst“ ist zum Parken frei gegeben. red./jb

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