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„KlimaKids Saarbrücken 2025“

Bildunterschrift: Strahlende Gesichter bei stolzen Kindern. Foto: Iris Maurer
Strahlende Gesichter bei stolzen Kindern. Foto: Iris Maurer - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Im Rahmen einer Feierstunde im Rathausfestsaal hat die Dezernentin für Bildung, Kultur und Jugend, Dr. Sabine Dengel, gemeinsam mit der Jury des Wettbewerbes „KlimaKids Saarbrücken“ den diesjährigen Preisträgern ihre Auszeichnungen überreicht. Bereits zum zehnten Mal wurden Grundschulen, sozialpädagogische Bereiche und Kindertagesstätten für ihr besonderes Engagement in Sachen Umwelt- und Klimaschutz geehrt.

Die Landeshauptstadt stellt jährlich ein Preisgeld in Höhe von 15000 Euro zur Verfügung, um den Einsatz der Einrichtungen zu würdigen und neue Anreize für kreative Projekte zu schaffen.

„Energieeinsparung und Klimaschutz sind wichtige Themen mit großem Potenzial. In Kitas und Grundschulen kann ein erstes Interesse dafür geweckt werden. Ziel des Wettbewerbs ist es, Kinder frühzeitig für den verantwortungsvollen Umgang mit Energie, Wasser und Ressourcen zu sensibilisieren“, betonte Dr. Sabine Dengel.

13 Einrichtungen reichten 111 Projekte ein

In diesem Jahr beteiligten sich sechs Grundschulen beziehungsweise sozialpädagogische Bereiche und sieben Kindertagesstätten mit insgesamt 111 Projekten an dem Wettbewerb.

Schwerpunkte lagen dieses Mal auf den Themen Müllvermeidung, Mülltrennung, Upcycling und Gärtnerarbeiten.

Über die Platzierungen entschied eine Jury unter dem Vorsitz von Dr. Sabine Dengel, bestehend aus Mitgliedern der im Umweltausschuss vertretenen Stadtratsfraktionen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE), des Amts für Kinder und Bildung und des Amtes für Klima- und Umweltschutz.

Alle Preisträger

Den ersten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro sicherte sich die Gebundene Ganztagsgrundschule Scheidt für ihr Gesamtengagement und das Projekt „Energie sparen“. Die Jury lobte das stimmige Gesamtkonzept, mit dem die Schule auf anschauliche und kindgerechte Weise gezeigt hat, wie kleine Veränderungen im Alltag große Wirkung entfalten können.

Auf Platz zwei folgte die Kindertagesstätte Grüneich mit ihren Projekten „Strommaschine“ und „Müll, Mülltrennung“. Für ihre kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Energie erhielt die Einrichtung 2450 Euro. Besonders beeindruckend war für die Jury der Bau einer eigenen „Strommaschine“, der den Kindern spielerisch technische Zusammenhänge vermittelte.

Den dritten Platz belegte die Gebundene Ganztagsgrundschule Wiedheck, verbunden mit einem Preisgeld von 1850 Euro. Sie überzeugte unter anderem mit ihrem Upcycling-Projekt „Wasser sparen im Gemüsebeet“, bei dem die Kinder ein Bewässerungssystem aus wiederverwendeten Materialien entwickelten.

Über 1425 Euro und Platz 4 freute sich die Kita Malstatt, die sich mit vielfältigen Projekten rund um Müllvermeidung, Upcycling und einer Entdeckertour durch Wiesen beteiligte.

Die Freiwillige Ganztagsgrundschule Hohe Wacht und die Freiwillige Ganztagsgrundschule Albert-Schweitzer Dudweiler erreichten punktgleich den fünften Platz und erhielten jeweils 1300 Euro.

Weitere Preisgelder zwischen 150 und 1150 Euro gingen an die Grundschule Eschberg, die Kita Jägersfreude an der Schule, die Kita Franzenbrunnen, die Kita Kirchberg, die Kita Jägersfreude an der Kirche, die Grundschule Herrensohr-Jägersfreude und die Kita Füllengarten.

Für die musikalische Umrahmung der Preisverleihung sorgte das Streicherensemble der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Bewerbungen für 2026 einreichen

Der Wettbewerb findet auch im kommenden Jahr wieder statt. Ab sofort können sich die städtischen Grundschulen und Kitas dafür mit neuen Projekten und Aktionen bis zum Beginn der Sommerferien 2026 beim Amt für Klima- und Umweltschutz bewerben.

Informationen: Amt für Klima- und Umweltschutz, Tel. (0681) 905-4040, E-Mail umweltamt@saarbruecken.de, www.saarbruecken.de/klimakidsred./jj

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