Klares Bekenntnis zu Standort Völklingen

Pia Thome-Wald (Gesundheitsministerium), Pflegedienstleiterin Barbara Scherer-Baurowicz, Alexander Schuhler (Geschäftsführer Marienhaus Seniorendienste), Maria Heine (Geschäftsführerin), Seelsorgerin Schwester Erika Maria Rademacher, Heimleiter Axel Lindemann und Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt (von links).  Foto: Marienhaus / Maass
Pia Thome-Wald (Gesundheitsministerium), Pflegedienstleiterin Barbara Scherer-Baurowicz, Alexander Schuhler (Geschäftsführer Marienhaus Seniorendienste), Maria Heine (Geschäftsführerin), Seelsorgerin Schwester Erika Maria Rademacher, Heimleiter Axel Lindemann und Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt (von links). Foto: Marienhaus / Maass - (Bild 1 von 1)

Völklingen. Mit einer feierlichen Grundsteinlegung hat die Marienhaus-Gruppe in Völklingen den Neubau ihres Alten- und Pflegeheims St. Josef offiziell gestartet. Sie investiert rund 18 Millionen Euro in das Bauvorhaben und bekennt sich damit klar zum Standort Völklingen.

In dem neuen dreigeschossigen Gebäude entstehen 126 Plätze für die stationäre Pflege sowie eine Tagespflege mit 15 Plätzen. Eröffnung und Einzug sind für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant.

Maria Heine, Geschäftsführerin der Marienhaus GmbH, betonte: „Wir freuen uns sehr, dass die Bauarbeiten jetzt starten. Unser Alten- und Pflegeheim St. Josef blickt in Völklingen auf eine lange Tradition zurück. Allein am jetzigen Standort Am Nordring sind wir schon seit über 60 Jahren präsent.“

Die Segnung des Grundsteins übernahm Kaplan Dr. Michael Meyer von der Pfarreiengemeinschaft St. Eligius. „Ich freue mich, dass ein traditionsreiches Unternehmen wie die Marienhaus Gruppe mit dieser Zukunftsinvestition ein Standortbekenntnis für Völklingen setzt“, erklärte Völklingens Oberbürgermeisterin Christiane Blatt.

„Beim Neubau setzen wir auf das sogenannte Wohngemeinschaftsmodell“, so Einrichtungsleiter Axel Lindemann. „Das heißt auf jeder der drei Etagen wird es je drei Wohngruppen mit zwölf, 13 oder 17 Plätzen geben. Jede dieser Gruppen verfügt über Aufenthaltsräume und eine eigene Küche. Hier werden die Mahlzeiten zubereitet und gemeinsam eingenommen. Das fördert die Gemeinschaft und gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern Sicherheit und Orientierung.“

Im ersten Obergeschoss richtet die Marienhaus-Gruppe einen gerontopsychiatrischen, beschützenden Wohnbereich ein. Hier können künftig bis zu zwölf ältere Menschen leben, die demenziell erkrankt sind und besondere Pflege und Betreuung benötigen. Sie haben einen eigenen direkten Zugang zu einer angegliederten geschützten Außenterrasse.

Die 126 stationären Pflegeplätze verteilen sich auf 102 Einzel- und zwölf Zweibettzimmer. Die Zimmer stattet die Marienhaus-Gruppe mit funktionellen Möbeln aus hellem Holz aus, inklusive barrierefreies Bad mit Toilette, Waschbecken und Dusche. Alle Zimmer erhalten außerdem Telefon-, Fernseh- und Internetanschluss und werden an die Notrufanlage ­angeschlossen.

Neu zum Angebot gehört eine Tagespflege mit 15 Plätzen. Die Bewohner profitieren hier von einem großzügigen Wohn- und Aufenthaltsraum mit offener Küche. Hinzu kommen ein Raum, in den sich die Gäste zurückziehen können sowie ein Ruheraum.

Projekt „Wohnen65plus“

Nach Einzug in das neue Gebäude plant die Marienhaus-Gruppe das jetzige Altenheim zurückzubauen und sich dann dem Projekt „Wohnen65plus“ zu widmen. In einem zweiten Schritt soll hier das Projekt ‚Wohnen65plus‘ starten und rund 30 seniorengerechte Wohnungen sollen zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören dann auch Angebote zur ambulanten Versorgung und haushaltsnahe Dienstleistungen, die die Mieter individuell buchen können. Wenn alles nach Plan läuft, könnte das Projekt ab 2025 realisiert werden.red./dos

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