Jumelage der Schützenvereine

Die beiden Vereinsvorsitzenden und die beiden Bürgermeister unterzeichneten den Partnerschaftsvertrag. Foto: Oliver Hilt
Die beiden Vereinsvorsitzenden und die beiden Bürgermeister unterzeichneten den Partnerschaftsvertrag. Foto: Oliver Hilt - (Bild 1 von 1)

Sitterswald. Der Schützenverein 65 Hubertus Sitterswald und die Societé de tir Sarregueminoise (STS) haben ihre langjährige sportlich-freundschaftliche Verbundenheit jetzt mit einem Partnerschaftsvertrag offiziell besiegelt.

Es ist die erste grenzüberschreitende Partnerschaft von Sportvereinen aus den Nachbargemeinden Kleinblittersdorf und Sarreguemines, die mit den Unterschriften der beiden Vereinsvorsitzenden Frank Mörchen (Sitterswald) und Matthias Huwig (STS) sowie der beiden Bürgermeister Rainer Lang (Kleinblittersdorf) und Marc Zingraff (Sarreguemines) jetzt sozusagen amtlich ist.

„Heute bekräftigen wir feierlich, unsere sportliche Freundschaft zu festigen und zu vertiefen“, heißt es in der Urkunde. Konkret wollen beide Vereine gemeinsame Trainingseinheiten und Wettkämpfe ausüben, Doppelmitgliedschaften fördern und vor allem Jugendliche beider Vereine in grenzüberschreitender Freundschaft zusammenführen.

Auch wenn beide Vereine schon lange freundschaftlich verbunden sind und gemeinsame Aktivitäten vorzuweisen haben, ist diese offizielle Partnerschaft keine Selbstverständlichkeit. Und das liegt nicht nur daran, dass Schützenvereine in Frankreich und Deutschland sehr unterschiedlich ausgerichtet sind. In Frankreich liegt der Schwerpunkt auf der Ausübung des Sports, dem Training und Wettkämpfen, in Deutschland ist das zumeist verbunden mit einer gewissen Traditionspflege. Zudem hat sich der Schützenverein Hubertus in Sitterswald über die sportlichen Aktivitäten hinaus in den letzten Jahren zu einem Dorfverein mit vielen gesellschaftlichen Freizeitaktivitäten entwickelt.

Sportlich ergänzen sich die Vereine. Im Schützenhaus Sitterswald wird auf einer 10-Meter-Anlage vor allem Luftgewehr trainiert. STS in Sarreguemines verfügt über eine Anlage mit 25, 50 und 200 Meter Ständen. Für beide Vereine eine Win-Win-Situation, unterstreichen die Vorsitzenden Mörchen und Huwig.

Künftig soll die Zusammenarbeit im sportlichen Bereich intensiviert und die grenzüberschreitende Begegnung mit gemeinsamen Aktivitäten ausgebaut werden.

Ein erster gemeinsamer Auftritt steht bereits unmittelbar bevor. Beide Vereine werden das Biosphärenfest am 30. Juni in Kleinblittersdorf feierlich mit einem Salut-Schießen eröffnen.

red./tt

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