Forbach. „Friedensstifter“ lautet das Motto des Interreligiösen Gebets für den Frieden am Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr, in der Heilig-Kreuz-Kapelle (10 Chem. de la Chapelle Sainte-Croix). Die zweisprachige Gebetsveranstaltung wird wieder von einer deutsch-französischen Vorbereitungsgruppe aus Christen, Juden, Muslimen und „Menschen guten Willens“ durchgeführt. Es sprechen Imam Djamel Lahmar (Moschee Forbach-Wiesberg), Diakon Jean-Paul Lebau (kath. Pfarrei Forbach) und Pfarrer Tim Kahlen (Evangelisches Schulreferat Saarland). Das Gebet wird musikalisch begleitet von Naochika Sogabe (Laute und Oud). Alle Texte können in französischer und deutscher Sprache verfolgt werden. Ursprünglich als Gebet zur Freude über das Ende des Zweiten Weltkriegs konzipiert, wurde das Interreligiöse Friedensgebet „auf der Grenze“ immer mehr zu einem Treffen der Begegnung, wo man sich kennen- und verstehen lernt – über Landes- und Sprachgrenzen sowie religiöse Unterschiede hinweg. In diesem Sinne lädt die Armenische Gemeinde Forbach im Vorfeld des Friedensgebets, ab 15 Uhr, zu einem Tag der offenen Tür in ihre Räumlichkeiten (Quartier Le Wiesberg, place des Tilleuls) ein. red./jj
Interreligiöses Friedensgebet
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