Internationaler Kongress nachhaltiges Bauen

Völklingen. Am 8. Oktober wird in der Gasgebläsehalle im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ein von der Architektenkammer des Saarlandes und Envirobat Grand-Est ausgerichteter Kongress zum Thema Anpassung von Architektur und Städtebau an den Klimawandel stattfinden. Der Internationale Kongress des nachhaltigen Bauens dauert insgesamt vom 6. bis zum 8. Oktober, jeder Tag ist einem besonderen Thema ­gewidmet.

Schwerpunkte im Saarland

Schwerpunkte des Kongresstages im Saarland sind die Fragen: „Wie können wir unsere Städte und Gebäude fit machen für Hitzewellen und andere Klimarisiken wie Stürme, Starkregen und Überschwemmungen? Was ändert sich in der Beziehung von Stadt und Land? Wie sollen Städte und Dörfer in der Zukunft aussehen?“ Ein weiteres Thema ist die klimaangepasste Begrünung.

Der französische Wetterdienst Météo France rechnet für das Jahr 2050 mit Höchsttemperaturen bis 55°C am Oberrhein. Wetterextreme wie Flutkatastrophen treten in Deutschland jetzt schon vermehrt auf. Wie müssen die Städte, die Zwischenstädte und Dörfer in Zukunft aussehen? Wie leben, wenn es nicht nur ums Überleben gehen soll?

Die deutschen Referenten

Neben Referenten aus Frankreich und Belgien werden am 8. Oktober folgende deutsche Referenten erwartet: der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost; Prof. Dr. Richard Reschl, Stadtplaner und Soziologe, Technische Universität Stuttgart; Jens Stahnke, Architekt und Stadtplaner, Vizepräsident der Architektenkammer des Saarlandes sowie Hans-Ulrich Thalhofer, Geschäftsführer Saar-Lor-Lux Umweltzentrum GmbH. Das Grußwort werden an diesem Veranstaltungstag der saarländische Minister für Finanzen und Europa, Peter Strobel sowie der Präsident der Architektenkammer des Saarlandes, Alexander Schwehm sprechen. Moderiert wird der Vormittag von Professor Axel Sowa, Leiter des Lehr- und Forschungsgebiets Architekturtheorie an der RWTH Aachen. Die Beiträge werden simultan übersetzt.

Hybrides Programm

Der Kongress ist grenzüberschreitend organisiert durch das Ressourcenzentrum für nachhaltiges Bauen in Grand Est (Envirobat Grand-Est), gemeinsam mit dem Cluster Eco-Construction Namur unter der Ägide der Agence de la Transition Écologique (ADEME). Veranstalter und Partner auf deutscher Seite sind die Architektenkammer des Saarlandes und die Stiftung Baukultur Saar.

Das Programm an allen drei Tagen ist hybrid, mit Präsenz- und Online-Veranstaltungen. Der Vormittag wird in Präsenz durchgeführt und zudem gestreamt, am Nachmittag werden zeitgleich Online-Veranstaltungen die Themen vertiefen.

Das Programm findet sich unter www.congresbatimentdurable.com.red./dos

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