Innovationsfähigkeit steigern & Gutes tun

Kaiserslautern. 13 Studierende des berufsbegleitenden Studiengangs MBA Innovations-Management haben gemeinsam mit dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Christian M. Thurnes ein Wochenende damit verbracht, ihre Innovationsfähigkeit zu verbessern. Am Kompetenzzentrum OPINNOMETH der Hochschule Kaiserslautern untersucht, erforscht und trainiert Prof. Thurnes unterschiedlichste Innovationsmethodiken. Einige davon werden auch im Rahmen des MBA-Fernstudiums vorgestellt und geübt.

Aufgrund einer Initiative der Fernstudierenden – die bundesweit verteilt in unterschiedlichsten Branchen und Funktionen berufstätig sind – hat Prof. Thurnes ein freiwilliges Vertiefungsseminar zur systematischen Innovationsmethodik „TRIZ – Theorie des erfinderischen Problemlösens“ angeboten. Aufbauend auf den in den Vorlesungen bereits gelegten Grundlagen, konnten die Studierenden ihre methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Generierung innovativer Ideen weiterentwickeln und mit zahlreichen Übungen stärken. Das Programm basierte auf dem aktuellen Stand der Technik dieser Methodik, der in einer Richtlinie des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) dokumentiert ist. Die kreative Gruppenarbeit war jedoch nicht nur anstrengend, sondern auch abwechslungsreich und hat beim Erfinden zukünftiger Produkte und Dienstleistungen sowie bei der innovativen Problemlösung auch Spaß gemacht.

Prof. Thurnes und die Studierenden wollten ihrer gemeinsamen Wochenendaktivität noch einen weiteren Pluspunkt abgewinnen. Innovationen ermöglichen es, unsere Welt (mal in kleinen Teilen, mal in großen Stücken) zu verändern. Innovationen können unterschiedlichste Ziele verfolgen und zunehmend mehr treten im Innnovationsmanagement neben klassischen Zielen auch wertebasierte Ziele in den Vordergrund – orientiert zum Beispiel an Werten wie einer Steigerung der Nachhaltigkeit, einer besseren Integration von Randgruppen, der Unterstützung bei Krisen oder Schicksalsschlägen etc.

1 885 Euro für „Mama/Papa hat Krebs Kaiserslautern e.V.“

Die Seminarteilnehmenden haben daher ihr aktives Wochenende mit einer individuellen Spende an den Verein „Mama/Papa hat Krebs Kaiserslautern e.V.“ verbunden, um das Steigern der eigenen Innovationsfähigkeiten auch noch mit einem guten Zweck zu kombinieren. Der Verein unterstützt sowohl Kinder und Jugendliche, die gezwungen sind, mit den großen Herausforderungen einer Krebsdiagnose ihrer Eltern zurechtzukommen sowie die gesamte Familie und Angehörige mit individuellen Beratungen und erlebnispädagogischen Angeboten. Auf diese Weise konnte dem Verein von 16 Studierenden ein Spendenbetrag von 1 885 Euro überwiesen werden. red./jj

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