Industriekultur und Industrienatur

Altes Hüttenareal in Neunkirchen. Foto: Werner Richner
Altes Hüttenareal in Neunkirchen. Foto: Werner Richner - (Bild 1 von 1)

Neunkirchen. Fördertürme, Hochöfen und Bergehalden, Spinde, der einfache Arbeitsanzug aus Stoff und das Bier zum Schichtwechsel, Keramik, Glas und Sackarbeit: Die Industriekultur ist das zentrale Gut des Saarlandes und das verbindende Element zur Großregion mit Lothringen und Luxemburg.

In ihrem Buch „Saarland–Industriekultur–Industrienatur – Ansichten–Bilder–Interpretationen“ zeigen der Industriekultur-Experte Delf Slotta und der Fotograf Werner Richner sowohl die industriellen Wurzeln und Spuren der Vergangenheit als auch die verschiedenen Facetten der heutigen Industriekultur mit ihren lebendigen Denkmälern und von Menschenhand entstandenen Naturlandschaften.

Delf Slotta beschäftigt sich schon sein ganzes Leben mit der Kultur, die die Industrialisierung und ihr Erbe hervorgebracht hat. Werner Richner hat seinen Blick auf Reisen in die verschiedensten Regionen der Welt und durch seine Arbeit für Magazine wie GEO oder Merian geschult. Zusammen haben Sie einen ebenso umfassenden wie bewegenden Bildband hervorgebracht – er bietet einen tiefen Einblick in das, was das Saarland und seine Industriekultur ausmachen.

Am Mittwoch, 6. März, stellt Delf Slotta auf Einladung des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen sowohl das Thema als auch das Industriekultur- und Industrienatur-Buch um 19 Uhr mit einer Lesung und Bilderschau in den Räumlichkeiten der VHS Neunkirchen, Marienstraße 2, vor. Nach der Präsentation beantwortet der Autor im Rahmen einer allgemeinen Diskussion noch Fragen.

Slotta wird zudem mit einem Büchertisch vor Ort sein, wo auch der opulente Text-/Bildband erworben werden kann. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. red./hr

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