In neuem Gewand

Landrat Dr. Theophil Gallo (l.) und Andreas Stinsky präsentieren die neue „Saarpfalz – Zeitschrift für Geschichte und Regionalkultur“. Foto: Brettar
Landrat Dr. Theophil Gallo (l.) und Andreas Stinsky präsentieren die neue „Saarpfalz – Zeitschrift für Geschichte und Regionalkultur“. Foto: Brettar - (Bild 1 von 1)

Saarpfalz-Kreis. Es war das Jahr 1983, als der Saarpfalz-Kreis eine neue Zeitschrift für Geschichte ins Leben rief. Diese Zeitschrift namens „Saarpfalz –Blätter für Geschichte und Volkskunde“ zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass ihr thematischer Schwerpunkt auf dem Saarpfalz-Kreis liegt, sondern auch durch ihre bunt gemischte Autorenschaft, die vom geschichtlich interessierten Laien bis hin Universitätsprofessoren reicht.

Chefredakteur Andreas Stinsky

Über einen Zeitraum von 36 Jahren mit 144 Ausgaben prägte Dr. Bernhard Becker bis zu seinem Ruhestand im vergangenen Jahr die Zeitschrift wie kein anderer. Im Rahmen einer Neustrukturierung des Kulturmanagements des Kreises im letzten Winter fiel dem neuen Kulturreferenten Dr. Andreas Stinsky auch die Aufgabe des Chefredakteurs der Zeitschrift zu. Die Zeit, in der die Zeitschrift ruhte, wurde genutzt, um sie bei ihrem Wiedererscheinen in einem größeren Format und mit neuer Gliederung den Leserinnen und Lesern präsentieren zu können.

Sie erscheint nun in einem gut lesbaren DIN A4-Format, in Farbe und mit einem Themenpanorama, das neben den Hauptbeiträgen auch Rubriken wie „Unsere Partnerregionen“, „Aktuelles“ und „Ausstellungen“ beinhaltet. Auch der Titel wurde leicht abgewandelt. Sie heißt ab sofort „Saarpfalz – Zeitschrift für Geschichte und Regionalkultur“.

Um die einzelnen Ausgaben aufwendiger gestalten und im Rahmen des Kulturmanagements des Kreises insgesamt mehr Aufgaben abdecken zu können, werden pro Jahr statt bislang vier nur noch zwei Ausgaben erscheinen. Sie sind mit rund 60 Seiten und größerem Format dafür umfänglicher. „Wir freuen uns, durch das neue Format mehr Spielraum zu haben, um die Beiträge unserer Autorinnen und Autoren mit ihren spannenden Themen und damit die vielfältige Geschichte der Region noch anschaulicher der Leserschaft vermitteln zu können und damit auch eine größere Zielgruppe ansprechen könnten“, erklärt Dr. Andreas Stinsky.

Die Themen der 146. Ausgabe der Zeitschrift umfassen folgende Beiträge:

Martin Baus stellt mit der Geschichte des 1964 abgerissenen „Siebenpfeiffer-Hauses“ in Homburg, einer Wiege der deutschen Republik, ein verloren gegangenes Kleinod der Stadt Homburg und der gesamten Region dar. Dr. Jutta Schwan berichtet über die „Wiederentdeckung“ eines vergessenen Prunkschiffes des Herzogs Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken. Dr. Andreas Stinsky schildert die geschichtliche Entwicklung des Bliesdalheimer Dorfplatzes anlässlich dessen Neugestaltung. Otmar Gros zeigt in seinem Beitrag die katastrophale Zerstörung Niedergailbachs während des Zweiten Weltkrieges. Jürgen Schirra schildert die Gründung und Anfangsgeschichte der Homburger Stadtwerke und die Universitätsprofessorin Sonia Antonelli nimmt die Leserinnen und Leser auf einen geschichtlichen Ausflug in die italienischen Städte Chieti und Pescara in den Abruzzen mit.

Die Zeitschrift kostet 4,50 Euro und ist beim Saarpfalz-Kreis, E-Mail ute.klosendorf@saarpfalz-kreis.de, oder im Buchhandel erhältlich. red./jj

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