Ida lebt auf dem Gnadenhof

Für Kamerunschaf Ida gilt es nun, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.Foto: Lothar Braun
Für Kamerunschaf Ida gilt es nun, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.Foto: Lothar Braun - (Bild 1 von 1)

Eiweiler. Schafe sind ausgesprochene Herdentiere mit großem Zusammengehörigkeitsgefühl und dürfen deshalb nicht einzeln gehalten werden. Zwei Tiere sind besser als eins, aber um die Struktur zu sichern, sind drei Schafe das Minimum einer Herde.

„Ida“ kam aus einer Einzelhaltung zum Gnadenhof. Zuvor waren ihre Gesellinnen nach und nach gestorben. Ihre Besitzer merkten schon bald, dass sie immer mehr trauerte und das Alleinsein nicht verkraften konnte. Sie meldeten sich beim Gnadenhof und dort erklärte man sich bereit, Ida aufzunehmen.

Die circa elf Jahre alte Ida ist ein Kamerunschaf. Diese sind sogenannte Haarschafe, die im Gegensatz zu den Wollschafen nicht geschoren werden müssen. Hörner tragen nur die männlichen Tiere.

Kamerunschafe gelten als sehr robust, verfügen allerdings auch über ein ausgeprägtes Fluchtverhalten, dazu können sie hervorragend springen.

Letzteres macht es oft schwer, sie für tierärztliche Behandlungen einzufangen. Ida ist noch sehr scheu und es wird wohl noch etwas dauern, bevor sie sich in der neuen Umgebung zurechtfindet.

Reh Stella war die Erste, welche sich den Neuankömmling mal etwas näher anschauen wollte.red./tt

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