Saarbrücken. Zum Start des Projekts „Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept“ (HSVK) lädt die Landeshauptstadt Saarbrücken am Dienstag, 3. März, interessierte Bürger zu einer Auftaktveranstaltung in den Festsaal des Rathauses St. Johann ein. Um möglichst vielen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen, findet die Veranstaltung zunächst von 9 bis 11 Uhr statt und wird von 17 bis 19 Uhr wiederholt. Eine Anmeldung unter www.saarbruecken.de/starkregenkonzept ist bis Dienstag, 24. Februar, erforderlich. Oberbürgermeister Uwe Conradt und der Staatssekretär für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV), Sebastian Thul, eröffnen die Veranstaltung.
Conradt: „Starkregen- und Hochwasserschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Im weiteren Verlauf werden deshalb ab April in den vier Saarbrücker Stadtbezirken Workshops stattfinden, die Bürgerinnen und Bürger aktiv miteinbeziehen.“
Staatssekretär Thul: „Bereits im Jahr 2015 hat die Landeshauptstadt Saarbrücken Starkregengefahrenkarten unter Förderung des Umweltministeriums erstellen lassen und war damit Vorreiter im ganzen Saarland. Neben der Aktualisierung dieser Karten spielen auch die Informationsveranstaltungen und die Workshops eine wichtige Rolle.“
Förderung vom Land
Bei der Erstellung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepts arbeitet die Landeshauptstadt Saarbrücken mit dem Ingenieurbüro eepi GmbH zusammen. Im Vorfeld erhielt sie bereits Unterstützung durch das Internationale Betreuungszentrum für Hochwasserpartnerschaften (HPI). Das MUKMAV trägt 90 Prozent der Kosten für das Konzept.
Ablauf der Veranstaltung
Zu Beginn der Auftaktveranstaltung übergibt Sebastian Thul im Namen des Ministeriums einen symbolischen Scheck über die Fördersumme an OB Conradt.
Vertreter des HPI, des Ministeriums sowie des Ingenieur-Büros erläutern ihre jeweilige Mitarbeit am Konzept. Anschließend erhalten Bürger im Rahmen einer Präsentation einen Einblick in das Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept. Es handelt sich um eine reine Informationsveranstaltung zum Projektauftakt. In den Workshops erhalten Interessierte die Gelegenheit, Fragen und Ideen einzubringen.
Bürgerworkshops ab April
Die Workshops dienen dazu, gemeinsam mit den Bürgern Gefahrenpotenziale zu erkennen, zu analysieren und entsprechende Schutzmaßnahmen für Betroffene sowie eine mögliche Anpassung der Infrastruktur in der Landeshauptstadt planen und umsetzen zu können.
Termine werden zeitnah in der Presse und unter www.saarbruecken.de/starkregenkonzept bekanntgegeben. red./jj


