Alle Ausgaben als ePaper im Überblick

Hochbetrieb in der Werkstatt

Bildunterschrift: Alle Arbeitstische waren gleich belegt.Foto: Strobel
Alle Arbeitstische waren gleich belegt.Foto: Strobel - (Bild 1 von 1)

Quierschied. Pünktlich zum Beginn des jüngsten Reparaturtages herrschte beim Reparaturzirkel-Quierschied wieder einmal Hochbetrieb. Knapp 20 Hilfesuchende aus dem Regionalverband und der Umgebung brachten ihre defekten Gegenstände zu den ehrenamtlichen Helfern.

Das Spektrum der Reparaturen ist dabei breit gefächert. Neben Elektrogeräten finden immer wieder kuriose Haushaltsgegenstände den Weg in die Werkstatt, wie etwa eine defekte Kuchenplatte, bei der der Griff angelötet wurde oder eine antike Puppe mit einem herausgefallenen Auge. Letzterer konnte Spezialist Bernhard Wecker erfolgreich helfen, sodass sie nun wieder „zufrieden in die Welt schauen“ kann.

Die Gemeinschaft verfolgt seit über 13 Jahren ein festes Prinzip: Repariert wird, was zu schade für den Müll ist und wofür sich keine kommerzielle Werkstatt mehr findet. Bewusst ausgenommen sind moderne IT-Geräte wie Laptops, Smartphones oder komplexe Kaffee-Automaten, die den Fachwerkstätten vorbehalten bleiben.

„Auch, wenn eine Reparatur einmal nicht möglich ist, hat sich der Weg für die Besucher gelohnt“, so Organisator Lothar Strobel. Oft gehe es den Gästen um die fachliche Einschätzung, ob eine Instandsetzung noch sinnvoll ist oder das Gerät beruhigt entsorgt werden kann. Mit durchschnittlich 20 erfolgreichen Reparaturen pro Monat leistet die Gruppe einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Region.

Nächster Termin am 19. März

Das nächste Treffen ist, wie jeden Monat, der dritte Donnerstag des Monats, diesmal der 19. März, von 14.30 bis 17 Uhr. red./jj

  • Jetzt teilen:

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de