Historische Färberei

Borg. In der Reihe „Faszination Handwerk“ können Besucher im Archäologiepark Römische Villa Borg erfahren, welches harte Handwerk Färber in der Antike ausübten und wie sie die einzelnen Farben herstellten.

Bettina Král (historische Färberei Král aus Tübingen) erläutert am Samstag und Sonntag, 20./21. August, 10 bis 18 Uhr, wie die Römer sich mit Purpur, Indigo oder Reseda schmückten. Pflanzen dienten der Farbgewinnung. Sklaven durften natürlich kein herrschaftliches Purpur tragen oder ein leuchtendes Resedagelb. Ihnen war ein fahles Lila aus Holunderbeeren vorbehalten, das war günstig und leicht zu haben, weiß die Expertin.

Der Spruch „Kleider machen Leute“ galt also bereits bei den Römern. Mit Kräutern, Wurzeln, Hölzern und Blüten lassen sich wunderbare Naturfarben herstellen. Die Sonderveranstaltung ist im Eintrittspreis der Villa enthalten. red./am

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