Helfen-Handeln-Hotline

Saarbrücken. „Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt haben in unseren Reihen keinen Platz“, stellt der Vorsitzende des Evangelischen Kirchenkreisverbands An der Saar, Superintendent Christian Weyer, klar. Um schnell und unbürokratisch bei Verdachtsfällen reagieren zu können, hat der Kirchenkreisverband die sogenannte „Helfen-Handeln-Hotline“ unter Tel. (0681) 94 77 83 27 eingerichtet.

Wer im Raum der evangelischen Kirche im Saarland Grenzüberschreitungen oder Auffälligkeiten beobachtet hat oder sogar selbst Opfer von Missbrauch oder sexualisierter Gewalt wurde, kann sich dort Beratung und Hilfe holen.

Vertrauenspersonen des Kirchenkreisverbands kennen sowohl kirchliche Strukturen als auch nicht-kirchliche Hilfsangebote. Sie beraten kostenlos und vertraulich, geben Informationen und vermitteln Unterstützung. Neben der Telefonnummer ist eine Kontaktaufnahme per Mail möglich: helfen-handeln@evks.de.

„Allen Menschen, die sich an uns wenden, garantieren wir eine Rückmeldung innerhalb von 24 Stunden nach Kontaktaufnahme“, verspricht Reiner Lenz, Geschäftsführer der Fachstelle für Evangelische Jugendarbeit Saar (FEJAS), einer von zwei Koordinatoren des Angebots.

„Jedem gemeldeten Fall wird nachgegangen“, betont auch Superintendent Weyer. Sollte sich ein Verdacht erhärten, werde ein Interventionsteam entsprechende Schritte einleiten.

Das Angebot ist Teil des Schutzkonzepts zur Prävention von Missbrauch und sexualisierter Gewalt des Kirchenkreisverbandes An der Saar. red./tt

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