Völklingen. Vor 40 Jahren, am 4. Juli 1986, wurde die Roheisenproduktion der Völklinger Hütte geschlossen. Seit der Ernennung zum ersten UNESCO-Welterbe aus der Blütezeit der Industrialisierung hat sich das ehemalige Eisenwerk zum faszinierenden Erlebnisort gewandelt, der Industrie, Kultur, Geschichte, Kunst und Natur auf einmalige Weise vereint. In den Sommerferien bietet die Völklinger Hütte Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einmal mehr Gelegenheit, ein breites Spektrum all dieser Facetten im Rahmen von Führungen und Workshops zu erleben.
Zum Jahrestag des 4. Juli 2026 bietet das Weltkulturerbe Entdeckertouren in die Trockengasreinigung und zum Hochofenleitstand an, von dem aus die Hochöfen gesteuert wurden. Der Blick geht aber nicht nur zurück: Mit der Ausstellung X-RAY und der URBAN ART BIENNALE sind zwei Kultur-Inspirationen zu erkunden, die dem heutigen Weltkulturerbe neues Leben einhauchen. In den Sommerferien geht es hoch hinaus auf den Sinterrundkühler und in den Betonkohleturm. Kinder lernen, wie der Paradies-Honig gewonnen wird, es gibt Hütten-Rallyes und Expeditionen. Zudem hat auch die Kunstschule Kassiopeia ein breites Workshop-Programm für Kinder konzipiert. Auf einer Zeitreise durch die Geschichte der Völklinger Hütte kann man Epochen des ehemaligen Eisenwerks erwandern. Weiter bietet das Weltkulturerbe Führungen zu den aktuellen Ausstellungen sowie den täglichen Rundgang durch das Weltkulturerbe an, im Paradies lockt die Garten-Wildnis auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei. Info: www.voelklinger-huette.org, Tel. (06898) 9100 100, E-Mail visit@voelklinger-huette.org red./jj

