Gemeinsam helfen – Das Saarland packt an

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Saarbrücken. Wegen des Krieges in der Ukraine fliehen immer mehr Menschen vor Krieg und Gewalt. Eine Gruppe von engagierten Unternehmen und Vereinen aus der Region hat sich zusammengetan, um Hilfsbedürftigen ein sicheres Zuhause zu bieten und Menschen in der Ukraine mit den Notwendigsten zu unterstützen.

Dafür sollen Schutzsuchende mit Bussen aus dem polnisch-ukrainischen Grenzgebiet ins Saarland und damit in Sicherheit gebracht werden. Zugleich sollen auf der Hinfahrt Trinkwasser, Lebensmittel und Hygieneartikel geliefert werden, um die Menschen mit dem Notwendigsten vor Ort zu versorgen.

Das Hilfsprojekt kümmert sich außerdem um die Vermittlung von Wohnraum im Saarland und darüber hinaus und stellt auch eigene Räumlichkeiten in Quierschied zur Verfügung. Mit einem Spendenaufruf sollen zunächst weiteres Geld und dringend benötigte Sachspenden akquiriert werden.

Hilfsbedürftigen ein

sicheres Zuhause bieten

Das Unternehmen Lambert Reisen ist Teil des Hilfsprojekts und hat Busse zur Verfügung gestellt, mit dem pro Fahrt gut 30 Frauen, Kinder und Senioren von der polnisch-ukrainischen Grenze ins Saarland gebracht werden sollen. Dort angekommen, sollen die Schutzsuchenden an Menschen vermittelt werden, die bereit sind, diese bei sich zu Hause oder anderswo aufzunehmen. Das Hilfsprojekt ruft die Menschen aus der Region auf, sich zu beteiligen und freien Wohnraum für die Schutzsuchenden auf der Website gemeinsamhelfen.mkw.eu zu melden.

Die Busse starten vollgepackt mit den Hilfsgütern ins polnisch-ukrainischen Grenzgebiet, wo diese an die Hilfsbedürftigen verteilt werden. Anschließend werden die Schutzsuchenden von dort mit den Bussen – in Abstimmung mit der Landesaufnahmestelle (LAST) Lebach – ins Saarland gebracht. Die Kosten für den Sprit werden von den Spendengeldern bezahlt, Fahrer und Helfer stellen ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung.Auf dem Spendenkonto der beteiligten Fördergemeinschaft Rotary Club Homburg-Saarpfalz e.V. sammelt das Hilfsprojekt Spenden ein. Nach Abzug der Spritkosten werden diese zu 100 Prozent in Form von Trinkwasser, Lebensmitteln und Hygieneartikeln bei den Menschen vor Ort ankommen. Es entstehen keinerlei Verwaltungskosten oder sonstige Nebenkosten. Die Menschen aus der Region und darüber hinaus werden aufgerufen, das Hilfsprojekt finanziell mit einer Spende auf folgendes Konto zu unterstützen:

Kontoinhaber: Fördergemeinschaft Rotary Homburg-Saarpfalz e.V., IBAN: DE52 5945 0010 1011 2818 11, Verwendungszweck: Ukraine – Gemeinsam helfen

Ukrainischsprachige

Helfer gesucht

Nachdem die Menschen im Saarland angekommen sind, brauchen diese weitere Unterstützung. Dafür sucht das Hilfsprojekt ukrainisch-sprechende Menschen aus der Region, die für die Menschen da sind, ihnen zuhören, die übersetzen und bei

Behördengängen helfen. Wer dies unterstützen möchte, kann sich ebenfalls auf der Website gemeinsamhelfen.mkw.eu registrieren.red./tt

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