Zweibrücken. Unter diesem Motto soll am 29. August das Erste Zweibrücker Demokratiefest auf dem Kleinen Exe sowie dem Schulhof des Helmholtz-Gymnasiums stattfinden und damit ein deutliches Zeichen für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft setzen.
Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Weltweit geraten demokratische Werte unter Druck – und auch in unserer unmittelbaren Umgebung spüren wir, dass sie nicht einfach vorhanden sind, sondern täglich neu gelebt, verteidigt und gestärkt werden müssen. Genau deshalb haben sich zahlreiche Akteure aus Vereinen, Institutionen, Initiativen, Kultur, Bildung und Politik in Zweibrücken zusammengefunden, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Demokratie lebt – und die Menschen leben sie.
Das ist geplant
Die Idee zum Demokratiefest entstand im Rahmen des Vernetzungstreffens der Demokratiewerkstatt im November 2025. Als Organisationsteam fanden sich Klaus Wöschler, Christian Limbach und Kerstin Kiehm zusammen. Ein Aufruf zur Mitgestaltung brachte eine enorme, überwältigende Rückmeldung: Beteiligt sind zahlreiche unterschiedliche Akteure aus verschiedenen Bereichen, die an insgesamt 50 Ständen informieren, Mitmachaktionen oder Kulinarisches anbieten (s. Anlage Planungsstand). Darüber hinaus gibt es ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm auf zwei Bühnen, einer Hauptbühne auf dem Schulhof sowie einer Bühne in der Multifunktionshalle des Helmholtz-Gymnasiums. Neben musikalischen Gruppen, z. B. Stadtkapelle, Voices of the Mill, Jugendorchester Moosalbtaler sowie Fürbaß, wird es auch Flashmobs sowie Lesungen geben. Ein besonderes Highlight werden die Interviews auf der „Gelben Couch“ sein, die Brigitte Henkes, Journalistin und ehemals Leiterin der Programmgruppe Nachrichten im SR-Fernsehen, mit besonderen Persönlichkeiten zum Thema Demokratie und Demokratiegefährdung führen wird: Zugesagt haben bisher Oberstaatsanwalt Martin Graßhoff, der Präsident des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken, Bernhard Thurn, Yannik Dillinger, Chefredakteur der „Rheinpfalz“, und Raphael Holzdeppe als Vertreter des Sports. Weitere Anfragen stehen noch aus. So viel sei verraten: Es wird noch einen prominenten Überraschungsgast geben.
Darüber hinaus werden Führungen durch das Zweibrücker Schloss sowie zu Stätten der Industriekultur angeboten. Ein Workshop für Jugendliche zum Thema „Zweibrücken – Future Lab 2030: Gestalte deine Stadt der Zukunft“ rundet das Programm ab, ebenso wie das Theaterstück „Hänsel und Gretel“, ein Gemeinschaftsprojekt des Oberlandesgerichts sowie der Hochschule.
Das vielfältige Programm richtet sich an alle Generationen. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Der Eintritt ist frei – das Fest soll für alle offen und zugänglich sein.
Äußerst hilfreich bei den Planungen war die finanzielle Unterstützung verschiedener Sponsoren sowie die personelle Unterstützung von Seiten der Stadt Zweibrücken, insbesondere der Beigeordneten Christina Rauch sowie des Leiters des Ordnungsamtes, Thomas Deller. Dadurch kann das Demokratiefest als städtisches Fest ausgerichtet werden.
Das ist der aktuelle Stand
Bei einem Wettbewerb zum Erstellen eines Logos für das Demokratiefest, der an allen Kindergärten und Schulen ausgeschrieben war, wurde von einer fachkundigen, unabhängigen Jury ein Logo ausgewählt: Oskar Lange, Schüler der 6. Klasse des Helmholtz-Gymnasiums, hat den Wettbewerb gewonnen. Sein Logo wird das Erkennungszeichen des Demokratiefestes sein (s. Anlage).
Darüber hinaus befinden sich die Planungen derzeit in der Endphase. Die Werbung über Flyer, Plakate, Banner und Social Media wird zeitnah starten. Alle Akteure werden sich Mitte August nochmals zu einem abschließenden Treffen zusammenfinden.
red./wj


