Rehlingen-Siersburg. Die Gemeinde Rehlingen-Siersburg fokussiert auch 2025 die optimale Versorgung mit Betreuungsplätzen, um ein attraktiver Wohnort für junge Familien zu sein. Aktuell erfolgen zahlreiche Sanierungen und Erweiterungen der gemeindeeigenen Kitas, mit einem Investitionsvolumen von mehr als fünf Millionen Euro in Gerlfangen, Fremersdorf, Hemmerdorf und Rehlingen, unterstützt von Land und Kreis.
Bürgermeister Joshua Pawlak betont, dass die Anpassung der Betreuungssituation an die Bedürfnisse von Familien, Kindern und Fachpersonal essenziell sei. „Krippen- und Kindergartenplätze dürfen für Eltern kein Luxus sein“, so Pawlak. Beispielsweise zeigt sich der Fortschritt beim Erweiterungsbau des Kinderhauses Gerlfangen deutlich: Der Innenausbau verläuft planmäßig und die Räume werden großzügig und hell gestaltet. Es wurden Konzepte für Möblierung und Farben in Zusammenarbeit mit dem Kita-Personal erarbeitet, um eine harmonische Umgebung zu schaffen. Die Bauarbeiten im Bestandsgebäude schreiten ebenfalls zügig voran, mit dem Ziel, den Kindern moderne Einrichtungen zu bieten. Nach Fertigstellung stehen in Gerlfangen zusätzliche Betreuungsplätze bereit, insgesamt kostet das Projekt rund 3,2 Millionen Euro, wobei das Ministerium für Bildung und Kultur 1,3 Millionen Euro fördert.
In Fremersdorf werden Sanierung und Erweiterung des Kindergartens St. Mauritius durchgeführt. Mit aktuellen Kapazitäten von 75 Kindergarten- und 22 Krippenkindern wird durch einen Erweiterungsbau zusätzlicher Platz entstehen. Ein neuer Bewegungsraum dient derzeit als Gruppenraum. Die geplante Erweiterung soll Mitte kommenden Jahres abgeschlossen sein, das Projekt erhält eine Förderung von 395 560 Euro.
Auch in Hemmersdorf laufen die Vorbereitungen für die Sanierung und Erweiterung der Kita St. Konrad. Seit Sommer des letzten Jahres ist die Gemeinde Eigentümer der von der Katholischen Kita gGmbH betriebenen Einrichtung. Neue Kapazitäten entstehen durch eine in Modulbauweise errichtete Außenstelle. Unterstützt von 134.300 Euro Fördergeldern, wird die Sanierung des Bestandsgebäudes geplant, wobei Abstimmungen mit mehreren Behörden für den fortwährenden Betrieb notwendig sind.
Das katholische Kinderhaus St. Nikolaus in Rehlingen ging im letzten Jahr in den Besitz der Gemeinde über und wird weiterhin von der Katholischen Kita gGmbH betrieben. Die Gemeinde strebt eine Sanierung an, um die Versorgung mit Betreuungsplätzen zu sichern. Ein Architekturbüro wurde mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, die Kosten sind jedoch noch unklar.
Bürgermeister Pawlak zeigt sich stolz auf die Fortschritte: „In Krippe und Kindergarten legen wir einen entscheidenden Grundstein für die Kinderentwicklung. Unsere Einrichtungen müssen bestmöglich aufgestellt sein. Kinder und ihre Familien sollen sich in den Kitas und unserer Gemeinde gut aufgehoben fühlen.“ red./jb





