Gelungene Premiere von „Wattweiler sucht die Startomate“

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Wattweiler. Die Premiere von „Wattweiler sucht die Startomate (WSDS)“ war ein voller Erfolg. Mit rund 20 verschiedenen Tomatensorten traten die sieben Teilnehmer an – darunter die ein oder andere exotische Art. Am Ende gingen die Kategorien-Preise sowie der begehrte Pokal an vier Tomatenfans. Anfang des Jahres hatte der Obstbauverein Wattweiler dazu aufgerufen, die schönsten, größten und geschmackvollsten Tomaten zu züchten, um damit bei der ersten Ausgabe von WSDS an den Start zu gehen. Nun war es schließlich soweit: Die sieben Kandidaten übergaben ihre Ernte der „Experten-Jury“ um die Obstbauverein-Mitglieder Svenja und Andreas Attinger sowie Benjamin Fernau. Mit kritischem Blick und feinem Geschmackssinn nahm die Jury die zahlreichen Tomatensorten in den Kategorien Geschmack, Aussehen und Gewicht unter die Lupe und verteilte jeweils bis zu zehn Punkte. Die Teilnehmer durften je Kategorie mit einer Tomate antreten – und wussten dabei mit besonderen Sorten zu überraschen. So überreichten sie der Jury etwa eine Zebratomate, eine Eiertomate, ein rotes Birnchen, eine schwarze Russische Tomate, eine Rote Ochsentomate aus Kasachstan, eine Black-Cherry-Tomate, eine Midnight-Select-Tomate, das Harzfeuer, die Peruanische Wildtomate, den Weißen Pfirsich, die Russische Fleischtomate, die Ananastomate oder die Carotintomate. Begeistert zeigte sich die Jury vor allem von der Weißen Pfirsich-Tomate, die mit ihrer leicht pelzigen Haut und einem fruchtigen, pfirsichähnlichen Geschmack ihrem Namen gerecht wurde. Oder der Japanischen Trüffeltomate, die entsprechend erdig und pilzig schmeckte. Den Sieg in der Kategorie Geschmack errang letztlich aber Kirsten Nagel mit ihrer Peruanischen Wildtomate. Optisch an Johannisbeeren erinnernd, überzeugte die Mini-Tomate mit einem extrem intensiven und außergewöhnlichen Tomatengeschmack. Die Jury reckte zweimal neun Punkte und einmal die Höchstpunktzahl von zehn in die Höhe. Beim Gewicht hatte Viktor Schulz mit einer 495 Gramm schweren russischen Fleischtomate die Nase vorne. Und den Sieg in der Kategorie „Aussehen“ konnte Roland Loch mit seiner skurril aussehenden Reisetomate (28 Punkte) erringen. Alle drei durften sich über ein Obstbauverein-T-Shirt freuen. Der begehrte Pokal ging letztlich an Angela Brünisholz, die mit einer Ananastomate (Gewicht: 430 Gramm), einer Zebratomate (Aussehen: 27 Punkte) und einem roten Birnchen (Geschmack: 23 Punkte) in allen Kategorien hohe Punktzahlen erreichen und somit den Gesamtsieg für sich verbuchen konnte. Die stolze Gewinnerin ist gewillt, im kommenden Jahr ihren Titel zu verteidigen und damit den Wanderpokal weiterhin bei sich zu behalten. Roland Loch, Vorstandsvorsitzender des Obstbauvereins Wattweiler, zeigte sich sehr zufrieden mit der Premiere von WSDS.

red./jj / Foto: Attinger

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