Gedenkveranstaltung

Zweibrücken. In der Reichspogromnacht vom 9./10. November 1938 trat die Ausgrenzung und Diskriminierung der jüdischen Mitbürger im Deutschen Reich in eine noch gewalttätigere Phase. Nationalsozialisten plünderten Wohnungen und Geschäfte, misshandelten Menschen, raubten ihr Vermögen und steckten Synagogen in Brand. Auch in Zweibrücken.

Der Ökumenische Arbeitskreis (Evangelische und katholische Kirche, Evangelisch Methodische Kirche), der Historische Verein Zweibrücken, der Aktionskreis Buntes Zweibrücken und die Stadt Zweibrücken laden alle Bürger dazu ein, am 83. Jahrestag der menschenverachtenden Übergriffe in der Reichspogromnacht vom 9./10. November 1938 zu gedenken.

Mit dem Erinnern geht eine Aufgabe einher: für unsere demokratische Grundordnung einzutreten, um in Zukunft in Freiheit zu leben, in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung unserer Verschiedenheit.

Programm am Dienstag, 9. November:

16 Uhr Kostenfreie Stadtführung durch das jüdische Zweibrücken, Stadtführerin Gabriele Brasche, Treffpunkt: Hallplatzbrunnen

17 Uhr Gedenken am ehemaligen Standort der Synagoge in der Ritterstraße (bei Regen im Foyer der Karlskirche). Die Lesungen und Ansprachen werden von der Sängerin Efe und einem Schülerchor des Hofenfels-Gymnasiums musikalisch umrahmt. red./jj

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de