Galopprenntag begeisterte

Fabian Xaver Weißmeier bei seinem Siegesritt auf „Sussex Solo“ im zweiten Rennen des Tages. Foto: RRV Honzrath / Pitzius
Fabian Xaver Weißmeier bei seinem Siegesritt auf „Sussex Solo“ im zweiten Rennen des Tages. Foto: RRV Honzrath / Pitzius - (Bild 1 von 1)

Honzrath. Bei schönstem Oktoberwetter erlebten rund 1 300 Zuschauer auf der Honzrather Heiderennbahn einen filmreifen Renntag, der alles zu bieten hatte vom ganz großen Profigalopprennsport beim Jagdrennen bis hin zum Nachwuchs, der beim geführten Ponyrennen glänzte.

Der 37. Galopprenntag des Reit- und Rennvereins Honzrath, zum zweiten Mal als After-Work-Renntag durchgeführt, war wie schon letztes Jahr zur Premiere im Live-Stream zu sehen, was zu einem Wettumsatz von 67 479, 45 Euro führte. Für das junge Organisationsteam rund um Schirmherrin Lisa Sonntag, Fabienne Gratz, über 60 Helfer vor und hinter den Kulissen und der Unterstützung von Matthias Schwinn aus Honzath und für so eine kleine Rennbahn ein großer Erfolg!

Höhepunkt des Renntages war der Große Hindernispreis des Saarlandes, ein Jagdrennen über zwölf Natursprünge und eine Distanz von 3 400 Metern. Kein Geringerer als Deutschlands bestes Hürdenrennpferd „Wutzelmann“ mit dem tschechischen Jockey Pavel Slozil jun., 860 Kilometer in das kleine Honzrath angereist, trat an, um seine beiden Vorjahressiege 2019 und 2020 zu verteidigen. Den dritten Sieg in Folge einzutüten und den Hattrick perfekt zu machen, war der Plan. Und der ging auf!

Die Zuschauer erlebten auf dem nicht so ganz einfachen Kurs einen bombensicheren „Wutzelmann“, der von Anfang an das Feld anführte und in einem Start-Ziel-Rennverlauf den Sieg ungefährdet nach Hause brachte vor Oliver Schnakenberg auf „Zenith“ und dem aus England angereisten Jockey Hakim Tabet, der mit „Pop Rockstar“ Dritter wurde.red./tt

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