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GaK kooperiert mit StART

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Shatha und Csanád, Foto: Susanne Mues - (Bild 1 von 1)

Neunkirchen. Das Gymnasium am Krebsberg und die Start-Stiftung eröffnen Jugendlichen mit Migrationshintergrund neue Wege. Nach drei Jahren blicken Shata Alhussein und Csanád Csontos-Kinter zurück auf zahlreiche Workshops und Seminare, die sie zu Themen wie Rhetorik, Zeitmanagement oder in Form von Exkursionen zum US-Generalkonsulats in Frankfurt oder zum Europaparlament in Straßburg im Rahmen ihrer Stipendien der „Start“- Stiftung absolviert haben. Das Ziel dieses Programmes ist es, jungen Leuten mit Migrationshintergrund im Rahmen von regionalen und überregionalen Seminaren Möglichkeiten zu geben, ihre kritische Denkfähigkeit, ihr Kommunikationsvermögen und ihre Kreativität zu stärken und zu entfalten. Darüberhinaus dient ein solches Stipendium auch als „Türöffner“ bei Bewerbungen für Praktika, Studienplätzen oder auch für weitere Stipendien. Von ihren Erfahrungen berichteten Shatha und Csanád im Rahmen der Unterzeichnung der neuen Kooperationsverträge zwischen der Stark-Stiftung und des GaK, als der ersten saarländischen Schule, die dieses Programm anbietet. Für ein solches Stipendium muss man selbst oder ein Elternteil nach Deutschland eingewandert sein. Es ermutigt außerdem, sich in verschiedenen Bereichen sozial zu engagieren, so ist Csanàd beispielsweise aktiv im UNICEF Junior-Team Saarbrücken. Shatha hebt hervor, dass dieses Stipendium sie gelehrt habe, ihre Biografiegeschichte, die oft mit Unsicherheit verbunden war, als Kompetenz und Stärke zu begreifen. So konnten in den vergangenen drei Jahren Kontakte geknüpft werden zu einer Community, in der Herkunft keine Rolle spielt, aber gemeinsame Werte wie Toleranz und Ehrgeiz junge Menschen miteinander verbindet. Von einem passiven Beobachter haben sie sich zu jungen Erwachsenen entwickelt, die sich zutrauen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zurückhaltung abzulegen. So möchte Csanád nach dem Abitur zunächst einen halbjährlichen Freiwilligendienst in einem Kinderdorf oder in einer Kindertagesstätte in Südindien absolvieren, bevor er mit einem Architekturstudium beginnen möchte.

Unsere Leserreporterin Susanne Mues aus Neunkirchen

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