Für renommierten Literaturpreis nominiert

Mit ihrem Debütroman „Tochter der Sterne“ ist Isa Theobald nominiert. 
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Mit ihrem Debütroman „Tochter der Sterne“ ist Isa Theobald nominiert. Foto: 180Grad Photographie - (Bild 1 von 1)

Saarlouis/Leipzig. Isa Theobald aus Saarlouis ist für den SERAPH nominiert. Die 43 Jahre alte Autorin hat es mit ihrem Roman „Tochter der Sterne“, der im Verlag Edition Roter Drache erschienen ist, in der Kategorie „Bestes Debüt“ auf die Nominiertenliste des renommierten Literaturpreises für Phantastik geschafft.

Den SERAPH vergibt die Phantastische Akademie, ein Verein zur Förderung phantastischer Literatur, 2021 zum zehnten Mal - weswegen in diesem Jahr alle drei Kategorien höher dotiert sind. Der Autor oder die Autorin des Besten Debüts wird sich am Ende über 2 500 Euro freuen dürfen.

Isa Theobald lebt zusammen mit ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern, Schildkröten und Katzen in Saarlouis. Sie sagt von sich, sie habe „schon immer“ geschrieben. „Allerdings lange Zeit für die Schublade“. Erst das Internet mit seinen Schreibforen und vor allem die Freundschaft zu dem bekannten Autor und Regisseur Christian von Aster haben sie dazu gebracht, ihre Geschichten öffentlich zu machen. „Nirgendwo lassen sich auch aktuelle Themen so gut verarbeiten wie im Nebenan phantastischer Realitäten“, betont Isa Theobald. Indes ist sie in der Phantastik nicht nur schreibend unterwegs, sondern auch ehrenamtlich engagiert – sie arbeitet im Vorstand des Autoren-Netzwerks PAN mit und war selbst schon Jurymitglied für den SERAPH.

Ihr Debütroman „Tochter der Sterne“ erzählt vom Erwachsenwerden und der Macht der Liebe – eben dem, was wirklich zählt. In der Geschichte geht es um die junge Cat Munroe, die ihren 15. Geburtstag plant und sich nichts mehr wünscht, als ihren Vater zu sehen, der in Amerika wohnt. Cats Leben ändert sich auf einen Schlag, als ihre beste Freundin ins Koma fällt und sie auf ein Geheimnis aus der Kindheit ihrer Eltern stößt.

„Meinen Debüt-Roman zwischen all den anderen großartigen Titeln zu sehen, hat mich unglaublich glücklich gemacht“, sagt Isa Theobald über ihre ­SERAPH-Nominierung. „Ich bin aufgeregt und hoffe, den diesjährigen Juroren macht meine Geschichte Freude.“

Gewöhnlich findet die Preisverleihung für den SERAPH im Mai auf der Leipziger Buchmesse und in Kooperation mit dieser statt, wegen der Corona-Pandemie plant die Akademie nun, die Sieger während eines Live­streams mit Lesungen bekannt zu geben und in diesem ­Rahmen auch ihr Jubiläum zu feiern. Bis dahin entscheidet eine Fachjury aus der Buchbranche noch über die Sieger*innen in den drei Kategorien, zu denen auch das „Beste Buch“ und der „Beste Independent Titel“ gehören.

red./jb

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