Für Demenzerkrankungen sensibilisieren

Landrat Sören Meng (links) pflanzte mit Bürgermeister Dr. Andreas Feld Vergiss-Mein-Nicht im Freizeitzentrum ­Finkenrech in Dirmingen. Sabine Schmidt von der Leitstelle Älter werden und Birgit Mohns-Welsch (Vorsitzende des Demenzvereins) bereiteten die Aktion im Rahmen der Kampagne vor. Foto: Landkreis/ Jasmin Alt
Landrat Sören Meng (links) pflanzte mit Bürgermeister Dr. Andreas Feld Vergiss-Mein-Nicht im Freizeitzentrum ­Finkenrech in Dirmingen. Sabine Schmidt von der Leitstelle Älter werden und Birgit Mohns-Welsch (Vorsitzende des Demenzvereins) bereiteten die Aktion im Rahmen der Kampagne vor. Foto: Landkreis/ Jasmin Alt - (Bild 1 von 1)

Dirmingen. Seit 2017 findet im März eine landesweite Pflanzaktion „Vergiss-Mein-Nicht“ im Rahmen der Sensibilisierungskampagne „Demenz geht uns Alle an“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie statt.

Durch die Pflanzung der Blumen an öffentlichen Plätzen soll ein Zeichen gesetzt werden unter dem Motto „Gemeinsam für ein demenzfreundliches Saarland“. Landrat Sören Meng und der Eppelborner Bürgermeister Dr. Andreas Feld griffen dieses wichtige Thema gerne auf und unterstützten die Aktion im Interesse erkrankter Menschen und ihrer Angehörigen.

„Wir haben im Landkreis Neunkirchen ein verlässliches Hilfenetzwerk für demenzerkrankte Menschen und ihre Angehörigen. Hier leisten die Pflegestützpunkte, unsere Leitstelle „Älter werden“, die Träger und natürlich auch die Ärzte wichtige Arbeit.

Auch das Ehrenamt, wie unser Demenzverein, leistet wichtige Hilfe für Betroffene und ihre Angehörigen. Diese Pflanzaktion soll öffentlich machen: Im Landkreis Neunkirchen bleibt keiner ohne Hilfe“, erklärt Sören Meng.

Auch Bürgermeister Dr. Andreas Feld hob die Wichtigkeit dieses Themas hervor: „„Noch immer ist die Erkrankung in vielen Familien trotz aller Aufklärung ein Tabu-Thema. Gerade aktuell ist es wichtig, auf das Thema Demenz aufmerksam zu machen und Hilfen für Betroffene und Angehörige aufzuzeigen. Niemand sollte allein gelassen werden! Mein Dank geht an alle ehrenamtlichen Akteure, die Aufklärung und Hilfe anbieten. Das Thema Demenz geht uns alle an!“ red./hr

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