Für Bienen, Hummeln und Co.

Rolf und Tanja Hasselbacher, Bianca und Bjarne Fries, Werner Jungmann und Dieter Ludwig (von links) bringen das Saatgut auf die Blühfläche aus. Foto: NABU / Schmidt
Rolf und Tanja Hasselbacher, Bianca und Bjarne Fries, Werner Jungmann und Dieter Ludwig (von links) bringen das Saatgut auf die Blühfläche aus. Foto: NABU / Schmidt - (Bild 1 von 1)

Köllertal. Den Tag der Umwelt (5. Juni) hat die NABU-Ortsgruppe Köllertal zum Anlass genommen, eine weitere Blühfläche für Insekten anzulegen. Diesmal wurde eine sechs Ar große Fläche in Herchenbach mit Saatgut der Haseler Mühle bestückt. „Die Haseler Mühle ist ein saarländischer Integrationsbetrieb“, wie der Köllertaler NABU-Vorsitzende Hans-Joachim Schmidt erläutert.

Die angebotenen Saatgutmischungen orientieren sich an Vorbildern der bäuerlichen Kulturlandschaften, wie sie vormals flächenhaft verbreitet waren. Gerade artenreiches Grünland und bunte Blumenwiesen, wie manche sie von früher kennen, sind stark im Rückgang . Durch diese Mischungen können solche Lebensräume neu angelegt werden.

Aus „Ursaargut“

Die verwendeten Arten stammen ab von regional gesammeltem und vermehrtem „Ursaatgut“ das noch in der Natur zu finden ist. Regionale Saatgutmischungen sind Grundlage für die Anlage von Blühflächen, die als Nahrungsgrundlage und Fortpflanzung der heimischen Wildbienenarten dienen. „Deshalb ist es dringend notwendig, dieses regional gesammelte Saatgut wieder in unsere Umgebung zu bringen“ betont Schmidt.

Wer kann weitere Flächen anbieten?

Zuvor war die mit vielen Brombeeren bewachsene Grasfläche umgepflügt und geeggt worden, so dass ein feinkrümeliges Saatbett vom Besitzer und NABU-Mitglied Dieter Ludwig vorbereitet war. Vermischt mit Sand wurde nun von Helfern der NABU-Ortsgruppe das Saatgut von Hand ausgebracht und anschließend angewalzt, damit die Keimung unterstützt wird.

Der NABU Köllertal freut sich, wenn ihm weitere Flächen angeboten werden, die im kommenden Jahr dann zu mehrjährigen Blühflächen gestaltet werden können.

Kontakt per E-Mail unter nabu-koellertal@gmx.de.red./dos

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