Frühe Hilfe anbieten ist das Konzept

Beim Besuch auf dem Sonnenberg (von links): Die CDU-Landtagsabgeordneten Alwin Theobald, Hermann Scharf und Petra Fretter, Matthias Spanier, Bernd Mege, Prof. Dr. Eva Möhler, Leitende Psychologin Andrea Dixius, Leitender Oberarzt Dr. Falk Triem und Verwaltungsdirektor Dr. phil. Martin Huppert.Foto: SHG / Kiefer
Beim Besuch auf dem Sonnenberg (von links): Die CDU-Landtagsabgeordneten Alwin Theobald, Hermann Scharf und Petra Fretter, Matthias Spanier, Bernd Mege, Prof. Dr. Eva Möhler, Leitende Psychologin Andrea Dixius, Leitender Oberarzt Dr. Falk Triem und Verwaltungsdirektor Dr. phil. Martin Huppert.Foto: SHG / Kiefer - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Als „Leuchtturm der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Saarland“ hat der Arbeitskreis Soziales und Gesundheit der CDU-Landtagsfraktion die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der SHG-Kliniken auf dem Saarbrücker Sonnenberg gewürdigt.

„Wir sind beeindruckt von den baulichen und personellen Ressourcen und besonders von dem therapeutischen Konzept, das hier verwirklicht wird“, sagte Arbeitskreisvorsitzender Hermann Scharf nach einem Vor-Ort-Besuch gemeinsam mit seinen Kollegen Petra Fretter und Alwin Theobald.

Besonderes Interesse fand das von Chefärztin Professor Dr. Eva Möhler und ihren Mitarbeitern vorgestellte SHG-Modellprojekt eines integrierten sektorenübergreifenden Angebots, das betroffenen Kindern und Jugendlichen frühe Hilfen anbieten soll.

Auch Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung hatte das Modell bei der Einweihung des Neubaus begrüßt und will es umsetzen. „Der frühe Weg ist der beste. Prävention spart unendliche Kosten“, betonte Scharf. Vorbeugung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, alle Beteiligten müssten an einem Strang ziehen.

„Wir haben unsere evaluierten innovativen Programme und wissenschaftlich hochrangigen Veröffentlichungen vorgestellt und die Kinder-Traumaambulanz, START, START-Kids, DBT sowie unsere präventiv niedrigschwelligen Schulprojekte, die mittlerweile bundesweite Vorbildwirkung entfaltet haben“, berichtete Chefärztin Möhler. „Die Abgeordneten haben uns interessiert zugehört und viele kluge Fragen gestellt, unter anderem auch zum Thema Childhood Haus und Modellprojekt 64b, beides Ansätze mit auch stark präventivem Charakter, die der Gesellschaft erhebliche Folgekosten und -probleme ersparen“. Alle seien sich einig darin gewesen, dass vor allem die Prävention gestärkt werden müsse.

SHG-Geschäftsführer Bernd Mege hatte bei der Begrüßung der Gäste darauf hingewiesen, dass das Land den Neubau mit rund 9 Millionen Euro fördere. . Die Klinik hat 39 stationäre Plätze und 15 Tagesplätze. Naturnah gelegen bietet sie viel Raum für Therapie, Schule und sportliche Aktivitäten.red./dos

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