Fairplay und Teamgeist

Auch die Kleinsten waren hochmotiviert am Start. Foto: Gress
Auch die Kleinsten waren hochmotiviert am Start. Foto: Gress - (Bild 1 von 1)

St. Ingbert. Nach zweijähriger Zwangspause sollte 2022 endlich wieder ein St. Ingberter Stadtlauf stattfinden. Hochmotiviert startete das neue Organisationsteam im Sommer 2021 mit den Vorbereitungen. Ende des Jahres war jedoch noch immer nicht abzusehen, ob man eine so große Veranstaltung durchführen könne. Hinzu kam noch die Schließung der Ingobertushalle und somit musste der Lauf in seiner ursprünglichen Form abgesagt werden.

Aber zeitgleich wurde die Idee eines Ersatzlaufs geboren. Es folgten die Planungen für einen Frühlingslauf ohne Platzierungen, Siegerehrung und Startgeld, aber mit professioneller Zeitnahme und das Ganze als Spendenlauf unter dem Motto „Run for Freedom“.

„Run for Freedom“

Die Strecken verliefen in dem Waldgebiet rund um den Wombacher Weiher. So kam man zwar nicht auf die klassischen 10 Kilometer und auch der Jedermannslauf hatte nur eine Runde von 4,4 Kilometer, aber dafür ging die Strecke durch die schöne Natur St. Ingberts. Zuerst gingen die Bambinis motiviert auf die Strecke, um nach 300 Meter am Wendepunkt wieder zurück durch die Ziellinie zu laufen, wo sie voller Stolz ihre Medaille in Empfang nahmen. Beim Schülerlauf U10 bis U16 waren 83 Teilnehmer vertreten und starteten 15 Minuten danach. Der Jedermannslauf war mit 144 Teilnehmern der stärkste Lauf. Als Erster kam Nico Deckarm vom TuS Ormesheim mit einer Zeit von 14:06 Minuten ins Ziel.

Die erste Frau auf der Stecke war Cornelia Thon vom gleichen Verein mit einer Zeit von 17:38 Minuten. Im Anschluss gab Manfred Kohler, als jahrzehntelanger Abteilungsleiter Leichtathletik der DJK SG, den Startschuss zum Hauptlauf mit 135 Teilnehmen. Es war eine anspruchsvolle Runde, die Nico Deckarm in einer hervorragenden Zeit von 31:56 Minuten, kurz nach dem Sieg des Jedermannlaufs, wieder für sich entscheiden konnte. Als erste Frau lief Joelle Tesche von der DJK SG St. Ingbert in einer super Zeit von 36:13 über die Ziellinie. Rückblickend war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Nicht die Siege sind wichtig, sondern es zählen persönliche Erfolge, Fairplay und Teamgeist. red./jj

  • Jetzt teilen:

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de