Saarbrücken. Freiwasserschwimmer Andreas Waschburger aus Saarbrücken hat erfolgreich den Catalina Channel durchquert – eine der legendärsten und zugleich anspruchsvollsten Etappen der Ocean’s Seven und des internationalen Freiwasserschwimmens. Um 23 Uhr Ortszeit (8 Uhr MEZ) startete Waschburger von der Insel Santa Catalina, begleitet von seinem Team und dem offiziellen Beobachterboot der Catalina Channel Swimming Federation. Nach über 34 Kilometern durch kaltes, tiefes Wasser – bei Wassertemperaturen um die 18 Grad Celsius, Dunkelheit, Strömungen und einigen Begegnungen mit Meerestieren – erreichte er nach 7:58 Stunden schließlich die kalifornische Küste bei Rancho Palos Verdes. „Es war mein erstes Schwimmen in völliger Dunkelheit – das war mental extrem fordernd. Gegen Wellen anzukämpfen, ohne den Horizont zu sehen, war eine ganz neue Herausforderung. Umso stolzer bin ich, dass wir es geschafft haben“, sagte Waschburger im Ziel. Mit der erfolgreichen Durchquerung des Catalina Channels hat er nun sechs von sieben Etappen der Ocean’s Seven absolviert. Nach Weltrekordzeiten im Ärmelkanal und dem Kaiwi-Kanal auf Hawaii kommt er seinem Ziel – der schnellsten Gesamtzeit über alle sieben Strecken zusammengerechnet – immer näher. Finale Herausforderung seines Abenteuers ist der Querung des North Channel (Irland–Schottland) – dem wohl härtesten Abschnitt auf dem Weg zur Vollendung der Ocean’s Seven. Die Serie zählt zu den größten Herausforderungen im Freiwasserschwimmen. Weltweit haben bisher nur 38 Athleten alle sieben Strecken bewältigt. red./jj
Etappe 6 von 7 der Ocean’s Seven
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