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Erste europäische Medaille der Vereinsgeschichte

Bildunterschrift: Johanna gilt als eins der größten Taekwondo-Talente in Deutschland. Foto: Luka Boban
Johanna gilt als eins der größten Taekwondo-Talente in Deutschland. Foto: Luka Boban - (Bild 1 von 1)

Saarlouis. In Aigle, Schweiz, fanden die Taekwondo Europameisterschaft der Jugend (U18) statt. Johanna Carlotta Zander ging für den TSV Ford Saarlouis Steinrausch Fraulautern 1878 e.V. in der Gewichtsklasse bis 42 Kilogramm an den Start.

Die amtierende und vierfache Deutsche Meisterin ging auf Platz 3 der Setzliste und somit als Medaillenfavoritin in den Wettkampf.

Nach einem erfolgreichen Vorkampf gegen Kroatien setzte sie sich im Viertelfinale souverän gegen ihre Kontrahentin aus Frankreich durch.

Nach zwei Runden gewann Johanna vorzeitig durch den sogenannten „Point Gap“ – technische Überlegenheit und sicherte sich und dem TSV Ford Saarlouis die erste europäische Medaille der Vereinsgeschichte im Taekwondo. Im Halbfinale musste sie sich dann jedoch der späteren Europameisterin und Drittplatzierten der Weltmeisterschaft 2024 aus Russland knapp geschlagen ­geben.

Johanna gilt als eins der größten Taekwondo-Talente in Deutschland und hat dies mit ihrer Leistung weiter bestätigt.

„Bereits seit ihrer Kindheit zeigt Johanna ein großes Talent für den Kampf. Die Medaille war nach zwei fünften Plätzen in den Jahren 2023 und 2024 mehr als verdient, wir sind froh, dass es dieses Jahr gereicht hat“, so Markus Krein, Trainer des TSV und Landestrainer der Taekwondo Union Saar. red./jb

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