Saarlouis. Die Ökumenische Krankenhaushilfe (ÖKH), besser bekannt als „Grüne Damen und Herren“, sind ein ehrenamtlicher Dienst, der im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Saarlouis gar nicht wegzudenken ist. Die inzwischen 16 Frauen und Männer im Team leisten seit vielen Jahren unentgeltlich wichtige Unterstützung für Patientinnen und Patienten, indem sie ihnen Zeit schenken.
„In diesem Jahr haben wir unsere Spende an die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e. V. überreicht“, erläutert Monika Leinen, Leiterin der Grünen Damen und Herren im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis, bei der Spendenübergabe. Gemeinsam haben sie und ihre Teamkollegen die Geldzuwendungen, die sie im Verlaufe des Jahres als „Dankeschön“ von Patienten für ihre ehrenamtlichen Dienste erhalten haben, in einer Gemeinschaftskasse gesammelt, um sie am Jahresende einem guten Zweck zuzuführen. „Jeder von uns kann einen Vorschlag machen. Wir entscheiden gemeinsam, wer das Geld erhalten soll“, so Monika Leinen weiter.
Der symbolische Scheck wurde von Monika Leinen (Leiterin des ÖKH) und Karin Kaspers (Teammitglied ÖKH) im Beisein von Helga Schmitt (Krankenhausoberin im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis) an die Spendenbeauftragten der Elterninitiative, Familie Gläser, überreicht. Die Elterninitiative krebskranker Kinder e. V. wird die Spende für ihre saarlandweite Arbeit einsetzen.
„Wir sind sehr dankbar, dass es das bürgerschaftliche Engagement der Grünen Damen und Herren in unserem Krankenhaus gibt. Ich finde es bemerkenswert, dass diese Frauen und Männer die Geldbeträge, die sie im Laufe des Jahres von Patienten als Dankeschön erhalten, wiederum fruchtbar werden lassen für andere Menschen. Das ist ein Verhalten, das Respekt verdient und vorbildlich ist in einer Gesellschaft, in der Individualismus an der Tagesordnung ist. Solche Akte solidarischen Handelns geben Hoffnung und strahlen eine Kultur der Mitmenschlichkeit weit über die Grenzen unserer Klinik hinaus aus“, so die Krankenhausoberin Helga Schmitt vom Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Saarlouis.red./jb








