„Eine Million Minuten“

Schmelz. Am Mittwoch, 21. Februar, um 15 Uhr, wird im Rahmen des Seniorenkinos der Film „Eine Million Minuten“ in den Schmelzer Lichtspielen gezeigt. Der Eintritt kostet sechs Euro.

„Eine Million Minuten“ ist ein Spielfilm von Christopher Doll, der am 1. Februar 2024 in die deutschen Kinos kam. Der Film mit Karoline Herfurth und Tom Schilling in den Rollen eines Ehepaares, das sich mit den beiden Kindern auf eine fast zweijährige Reise begibt, basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Wolf Küper. Von außen betrachtet führt die Familie Küper in ihrer schönen Wohnung in Berlin ein Traumleben.

Der Vater macht als UN-Umweltexperte Karriere, während seine Frau neben Haushalt und Kindern noch einen Job als Bauingenieurin bewältigt. Der Haussegen hängt jedoch nicht nur schief, weil die Arbeitsaufteilung ungerecht ist, sondern weil die fünfjährige Nina kognitive Beeinträchtigungen hat und besonders viel Aufmerksamkeit braucht. Eines Abends bittet Nina ihren Vater, eine Million Minuten mit ihr zu verbringen, weil sie mit ihm Zeit für die schönen Dinge des Lebens haben möchte. Das Ehepaar beschließt, dem Wunsch der Tochter zu entsprechen und sich zwei Jahre Zeit füreinander zu nehmen.

Beide teilen ihren Arbeitgebern mit, dass sie nur noch im ­Homeoffice arbeiten möchten. Die Familie entscheidet sich, das erste Jahr in Thailand, das zweite in Island zu verbringen.

Während zu Beginn noch alles harmonisch scheint, müssen sie bald erkennen, dass nicht alle Probleme gelöst sind, nur weil man an einem traumhaften Strand wohnt.

„Eine Million Minuten“ ist ein Film, der mit schönen Aufnahmen lockt, guten schauspielerischen Leistungen und dem einen oder anderen Denkanstoß. Die Publikumslieblinge Karoline Herfurth und Tom Schilling überzeugen auf ganzer Linie. Eine perfekte Harmonie zwischen glaubwürdigen Figuren und beeindruckenden schauspielerischen Leistungen. Der Seniorenrat der Pfarreiengemeinschaft Schmelz lädt herzlich zu diesem Film ein.

red./jb

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