Eine Ära ist bei der CEB zu Ende gegangen

Der neue Vorsitzende des CEB e.V. Andreas Nikolaus Heinrich (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Judith Kost und Bernd Conrad. Foto: CEB / Ruth Hien
Der neue Vorsitzende des CEB e.V. Andreas Nikolaus Heinrich (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Judith Kost und Bernd Conrad. Foto: CEB / Ruth Hien - (Bild 1 von 1)

Hilbringen. Bei der Christlichen Erwachsenenbildung e.V. (CEB) ist eine Ära zu Ende gegangen. Der Vorsitzende Gisbert Eisenbarth, der zum Monatsende in Rente geht, hat sein Amt bei der jüngsten Mitgliederversammlung nach 15 Jahren niedergelegt. Seine Nachfolge tritt An­dreas Nikolaus Heinrich, im Hauptamt Schulleiter der Jean-François-Boch-Schule (BBZ Merzig), an. Auch der Vorstand und der Verwaltungsrat wurden neu gewählt und einige Positionen neu besetzt.

Mitgliederversammlung fand als Videokonferenz statt

„Kein Tag gleicht dem anderen“ zitierte Gisbert Eisenbarth zu Beginn den Titel eines Buches von Paul Coelho, „und dieser Tag ist auch für mich anders als viele zuvor. Heute eröffne ich zum letzten Mal eine Mitgliederversammlung als Vorsitzender der CEB.“ Aber auch die Versammlung an sich war andersartig: aufgrund der Corona-Pandemie fand sie erstmals in der Geschichte des Vereins als Videokonferenz statt.

„Schon als es mit der Pandemie losging, haben wir den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern Lösungen gesucht“, betonte Eisenbarth. So sei man verhältnismäßig gut durch das schwierige Jahr 2020 gekommen. „Das ist kein Selbstläufer gewesen. Wir hatten ein bisschen Glück, die richtigen Konzepte und vor allem den Willen, es anzugehen.“ In seinem Bericht bilanzierte Eisenbarth seine gesamte Amtszeit, die vor allem vom Wandel der CEB vom am Arbeits- und Ausbildungsmarkt orientierten Träger zu einem modernen Bildungs- und Sozialdienstleister mit den Säulen berufliche Weiterbildung sowie Inklusion und Teilhabe geprägt war. „Es gab viele Stationen auf dem Weg zur heutigen Aufstellung“, resümierte Gisbert Eisenbarth. „Mein Eindruck ist, dass wir jetzt eine gute Position in der Gesellschaft und auf dem Markt gefunden haben.“ Er bedankte sich für die große Unterstützung, die er selbst in schwierigen Zeiten erfahren habe, das Vertrauen und die gute Kollegialität. „Ich kann nur sagen: Dankeschön!“

„Die Erwachsenenbildung ist das Urgeschäft des Vereins Christliche Erwachsenenbildung und wird auch weiterhin dessen zentrale Aufgabe sein“, knüpft der neue Vorsitzende Andreas Nikolaus Heinrich an. Bedingt durch die Corona-Pandemie erlebe die Erwachsenenbildung jedoch, wie das gesamte Bildungsgeschäft, eine kritische Zeit. „Diese Herausforderungen müssen wir jetzt stemmen.“

Man werde sehen, wie sich die Digitalisierung und die veränderte Gesellschaft auf das Bildungswesen auswirken und wie dieses zukunftsfähig bleibt. „Wir müssen es anpacken und anpacken heißt, ab morgen“, betonte Heinrich.

Weiterer Ausbau

der Angebotspalette

In den kommenden Monaten wird die Christliche Erwachsenenbildung ihre Angebotspalette im Bereich der Gesundheitsprävention, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Demokratiebildung ausbauen und damit Menschen in allen Lebensphasen ansprechen. Der Erwachsenenbildung, zeigt sich der neue Vorstand überzeugt, wird in den kommenden Jahren durch den tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel eine weiterhin wachsende Bedeutung zukommen. red./tt

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