Eppelborn. Strahlende Gesichter, neugierige Blicke und jede Menge Bewegung: Mit einer rundum gelungenen Feierstunde ist der neue Mehrgenerationenplatz auf dem Hellberg in Eppelborn offiziell eröffnet worden. Zahlreiche Gäste aus Politik, Vereinen und Bürgerschaft waren gekommen, um gemeinsam diesen besonderen Moment zu erleben – und um einen Ort einzuweihen, der schon vor einigen Monaten wiederbelebt wurde.
Neben Eppelborns Bürgermeister Dr. Andreas Feld richteten auch Innenminister Reinhold Jost sowie in Vertretung für Ministerin Petra Berg Prof. Dr. Christian Koch Grußworte an die Besucher.
Vor nicht allzu langer Zeit war der Mehrgenerationenplatz auf dem Hellberg ein Ort, der eher in Vergessenheit geraten war: ein alter, kaum genutzter Sportplatz. Umso eindrucksvoller ist die Entwicklung, die das Gelände in den vergangenen Monaten genommen hat.
„Wenn wir uns heute umschauen, sehen wir genau das, was wir uns gewünscht haben: einen Ort voller Leben, voller Begegnung und voller Bewegung“, betonte der Bürgermeister in seinem Grußwort. „Aus einer brachliegenden Fläche ist ein Treffpunkt für alle Generationen geworden – und genau das macht diesen Platz so besonders.“ Schon nach ihrer Fertigstellung im Herbst zog die neue Pumptrack-Anlage, in der auch noch ein Geschicklichkeitsparcours integriert ist, Kinder und Jugendliche magisch an. „Es brauchte keine Einweihung – die jungen Leute haben sich den Platz selbst erschlossen. Das ist das schönste Lob für alle, die daran mitgewirkt haben“, so der Bürgermeister.
In den Monaten danach wuchs die Anlage Schritt für Schritt weiter: Ein Beachvolleyballfeld, ein Boule-Platz, Spiel- und Bewegungsangebote für unterschiedliche Altersgruppen, darunter ein Kleinkindbereich mit Matschküche und Mini-Schaukel, eine Teqball-Platte, eine Weitsprung- und eine Kugelstoßanlage sowie eine 100-Meter-Laufbahn laden zum Sport treiben und Bewegen ein. Sitzbänke und andere Aufenthaltsbereiche machen den Hellberg heute zu einem vielseitigen Treffpunkt. Ein Ort, an dem Kinder spielen, Jugendliche aktiv sind, Erwachsene Sport treiben und auch ältere Menschen zusammenkommen können. Ein Schlüssel zum Erfolg war die enge Einbindung der Bürger. Von Beginn an wurde das Projekt nicht nur für die Menschen, sondern gemeinsam mit ihnen entwickelt. Besonders Jugendliche, aber auch Vereine, Schulen und engagierte Bürger brachten ihre Ideen ein.
Rund 346000 Euro an Fördermitteln stellten das Umweltministerium sowie das Innenministerium zur Verfügung. Die Gesamtkosten belaufen sich aktuell auf rund 437000 Euro, kleinere Restarbeiten stehen noch aus. red./hr


