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Ein halbes Jahrhundert Verbundenheit

Bildunterschrift: Ehemalige der Intensivstation des Kreiskrankenhauses Ottweiler trafen sich zu einem Wiedersehen.Foto: privat
Ehemalige der Intensivstation des Kreiskrankenhauses Ottweiler trafen sich zu einem Wiedersehen.Foto: privat - (Bild 1 von 1)

Ottweiler. Mehr als fünf Jahrzehnte nach der Gründung der internen Intensivstation des ehemaligen Kreiskrankenhauses Ottweiler und nach ihrer Schließung im Jahr 1988 zeigt sich, dass der damalige Teamgeist fortbesteht.

Ehemalige Mitarbeitende kamen jüngst zu einem Wiedersehen zusammen, um die über Jahre gewachsene Verbundenheit zu würdigen. Den weitesten Anreiseweg hatte der frühere Oberarzt Dr. Klaus Floss, der später als Chefarzt in Xanten tätig war und dort bis heute lebt.

Vor 54 Jahren nahm die spezialisierte Station in Ottweiler ihren Betrieb auf und versorgte insgesamt mehr als 2 000 Patienten, überwiegend aus den Kreisen Neunkirchen/Ottweiler und St. Wendel.

Unter den herausfordernden Bedingungen der Intensivmedizin, in denen schnelle Entscheidungen und reibungslose Abläufe entscheidend sind, entstand ein hohes Maß an Vertrauen zwischen Ärzteteam und Pflegekräften. Mehrere Schwestern und Pfleger absolvierten zudem Weiterbildungen zu Fachpflegekräften für Innere und Intensivmedizin. Aus der professionellen Zusammenarbeit unter hoher Belastung entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte ein enges, freundschaftliches Netzwerk, das sowohl von Kollegen der ersten Stunden als auch von späteren Teammitgliedern weiterhin gepflegt wird.

Bei dem Treffen wurde auf prägende Erfahrungen, medizinische Entwicklungen und gemeinsam bewältigte Herausforderungen zurückgeblickt.

Die Atmosphäre war von großer Wertschätzung und Zusammenhalt geprägt und verdeutlichte, dass die im Berufsalltag entstandenen Bindungen auch über das aktive Arbeitsleben hinaus bestehen. Organisiert wurde das Wiedersehen von Bernd Naumann aus Güdesweiler. red./jb

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