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Ein Denkmal für das Miteinander

Zweibrücken. Am Sonntag, 14. Juni, um 17 Uhr findet die feierliche Brunnenumbenennung des König-Ludwig-Brunnens in Fritz-Gugenheim-Brunnen Am Hallplatz, Zweibrücken, statt.

Obwohl er schon Jahrzehnte in Berlin lebte, stiftete der in Zweibrücken geborene jüdische Kommerzienrat Friedrich Gugenheim seiner Heimatstadt 1913 einen Brunnen, der am 14. Juni 1914 offiziell als König-Ludwig-Brunnen eingeweiht wurde. 1917 spendete Gugenheim – zu diesem Zeitpunkt schon Ehrenbürger der Stadt – Zweibrücken überdies 10.000 Mark für die Errichtung eines Krankenhauses.

Im April 2025 beschloss der Stadtrat, Friedrich Gugenheim für seine Verdienste um Zweibrücken wiederholt zu ehren und den Brunnen auf dem Hallplatz nach ihm als Stifter in Fritz-Gugenheim-Brunnen umzubenennen. Mit einem Festakt und einer Informationstafel, die Teil des offiziellen Stadtrundgangs wird, möchte die Stadt Zweibrücken den großzügigen Spender am Jahrestag der ursprünglichen Einweihung des Brunnens vor genau 112 Jahren wieder stärker ins städtische Gedächtnis rücken und gleichzeitig ein Zeichen für Demokratie und Toleranz setzen.

Eine besondere Ehre ist es, zu dieser Feierstunde auch die Nachkommen von Fritz Gugenheim persönlich in Zweibrücken begrüßen zu dürfen.red./wj

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