Digitalisierung sorgt für neue Berufszweige

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Die Digitalisierung sorgt für die Vernetzung unserer Erde. Foto: Pixabay.com / geralt - (Bild 1 von 2)
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co:hub66 bietet erstklassige Hilfestellung für Startup-Gründer im Saarland. Foto: Pixabay.com / StartupStockPhotos - (Bild 2 von 2)

Es ist bekannt, dass die Digitalisierung unseren Alltag deutlich verändert hat. Sie trägt zu einer umfangreichen Bequemlichkeit bei, die gerade in unserer schnelllebigen Zeit von Vorteil ist. Heute brauchen wird weder eine Bank noch ein Geschäft persönlich aufzusuchen, um Geldangelegenheiten abzuwickeln oder einzukaufen.

Auch die Veränderungen im Berufsleben sind immens. Vier Entwicklungen haben als direkte Folge der Digitalisierung Einfluss auf den Arbeitsmarkt: Technisierung von Arbeit, Veränderung von Geschäftsmodellen, Arbeitsorganisation und der Wandel der benötigten Qualifikationen und Kompetenzen. Letzterer führt zu zahlreichen neuen Berufszweigen, die vielen Menschen entweder selbstständig oder im Angestelltenverhältnis neue Wege bieten.

Interessante Jobs im Zuge der Digitalisierung

Die Digitalisierung eröffnet uns immer mehr neue berufliche Perspektiven, unter anderem sind:

  • Programmierer,
  • System- und Datenanalysten,
  • Online-Marketing-Experten sowie
  • IT-Security Experten

besonders gefragt. Insbesondere große Unternehmen befinden sich stets auf der Suche nach kompetenten Arbeitskräften. Darüber hinaus steigt die Zahl der Startups in Deutschland in vorbezeichneten Bereichen stetig an.

Schaut man sich die Statistik aus dem zweiten Quartal des Jahres 2021 zum Thema „Neugründungen von Startups in Deutschland nach Branchen“ an, stehen:

  • Software (140) sowie
  • eCommerce (95)

an erster und zweiter Stelle. Diese Zahlen verdeutlichen den starken Einfluss der Digitalisierung auf unsere Berufswelt.

Unterstützung für Startup-Gründer im Saarland

Im Mai 2021 startete das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr ein tolles Modellprojekt für Startup-Gründer im Saarland: co:hub66. Mit ihm möchten K8, SIKB, s:coop und saaris eine neuartige Form des Miteinanders entwickeln und einen zentralen Knotenpunkt für das gesamte Saarland bieten. Im Vordergrund stehen die branchenübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie eine gemeinsame Entwicklung von Ideen, Produkten und Geschäftsmodellen.

Im HDI-Gebäude im Saarbrücker Stadtzentrum lädt unter dem Namen „co:hub66 – vernetzen, machen, gründen“ ein besonderer Ort ein, der für kreative Köpfe, Tüftler und Denker geschaffen wurde. Dort können potentielle Startup-Unternehmer ihre innovativen Ideen erproben und ausarbeiten, bevor sie im Saarland in die Gründerszene einsteigen. Zu den zentralen Elementen der Location gehört das sogenannte FabLab. Es ermöglicht Interessenten die Nutzung verschiedener Fertigungsverfahren zur Herstellung ihrer innovativen Prototypen unter Hinzuziehung von:

  • 3D-Drucker,
  • CO2-Laser,
  • Lötstationen sowie
  • Werkbänken.

Beruf der Zukunft: IT-Security-Experten

Die Online-Sicherheit stellt eine große Herausforderung im Bereich der Digitalisierung dar. Es wurden zwar bereits große Fortschritte gemacht, jedoch tauchen immer wieder Probleme in Sachen Datenschutz und IT-Sicherheit bei der Benutzung des Internets auf. In den Schlagzeilen stoßen wir immer wieder auf die Begriffe „Cyberkriminalität“ und „Hackerangriffe“, wodurch bereits einige Internet-User viel Geld verloren. IT-Security-Experten sind bereits seit vielen Jahren engagiert im Einsatz, sie sorgten für zahlreiche Online-Bezahldienste wie beispielsweise PayPal, das bei Kunden äußerst beliebt ist.

Während User bei PayPal keine 100-prozentige Anonymität genießen, kann man mit dem Service von Paysafe völlig anonym online bezahlen. Er gilt als eine sichere Alternative für Geldtransaktionen im Internet und wird mittlerweile von zahlreichen Anbietern genutzt. Insbesondere wenn es um höhere Beträge geht, beispielsweise in einem Online-Casino oder bei Wetteinsetzen, legen Kunden größten Wert auf sichere Zahlungsdienste. Viele Plattformen ermöglichen Internetusern deshalb die Nutzung von Paysafecards, darunter namhafte Casinos wie:

  • VEGAS,
  • PlayZilla,
  • gioo,
  • lapianders,
  • LyraCasino etc.

Auch die paysafecard Wertkarten AG, die im März 2000 in Wien gegründet wurde, fing klein an. Anfangs stand ein vierköpfiges Team dahinter, das sich die Entwicklung einer sicheren Prepaid-Bezahlmethode für das Internet ohne Risiko für Konten- und Kreditkartendaten zum Ziel gesetzt hatte.

Das Unternehmen musste die für die betreffende Branche finanziell schwierige Zeit der geplatzten Dotcom-Blase überstehen. Im Jahr 2005 erreichte es erstmals die Gewinnschwelle. Auch jetzt wieder mehren sich die Anzeichen einer möglichen Wiederholung einer solchen Blase an den Aktienmärkten. Eine EU-Förderung sorgte für den Auf- und Ausbau elektronischer Dienste mit transeuropäischer Dimension. Sie trug dazu bei, dass das operative Geschäft auch in weiteren Ländern wie Griechenland, Großbritannien, Slowakei, Slowenien sowie Spanien starten konnte. 2007 überstiegen die mit der Paysafecard durchgeführten Transaktionen die Zahl von 10 Millionen.

Zukunftsträchtiger Beruf: Online-Marketing-Manager

Die Aufgabe eines Marketing-Managers ist sowohl bei On- als auch Offline-Projekten die Konzeptionierung sowie grafische Umsetzung der geplanten Werbemaßnahmen. Darüber hinaus ist er für die Ausarbeitung von Strategien zur Weiterentwicklung einer Marke und das Produktmarketing zuständig. Weitere Aufgaben sind:

  • Entwicklung von Direktmarketing-Kampagnen
  • Neukundenwerbung
  • Formulierung von Kundenbriefings
  • Durchführung von werbespezifischen Events
  • Erstellung und Auswertung von Marktanalysen unter Berücksichtigung der aktuellen Konkurrenz
  • Aufspüren neuer Trends

Ein BWL-, Marketing- oder auch Studium der Wirtschaftswissenschaften stellen eine gute Basis für den Einstieg in den Beruf Online-Marketing-Manager dar. Ein gutes Standbein kann außerdem eine Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich mit entsprechenden Weiterbildungen sein.

Wer ein Faible und Talent für die Tätigkeiten eines Online-Marketing-Managers hat, verfügt gleichfalls über gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Denn in Deutschland gibt es für diesen Beruf keine Zugangsvoraussetzungen. Damit ist der Weg für Werbungsexperten auch ohne Ausbildung geebnet. Es gilt ausschließlich, potentielle Chefs oder Kunden in der Selbstständigkeit vom persönlichen Knowhow zu überzeugen.

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