Digitaler Aufbruch ins neue Jahr

Jo Steinmetz (links) aus Hornbach mit Tochter Jannika, Werner Euskirchen (3. von links) als Vorsitzender der Paneuropa Union Rheinland Pfalz und Hans-Georg Born, langjähriger Vorsitzender der Europa-Union in der Region bem Neujahrsempfang und Besprechung zukünftiger Zusammenarbeit. Foto: privat
Jo Steinmetz (links) aus Hornbach mit Tochter Jannika, Werner Euskirchen (3. von links) als Vorsitzender der Paneuropa Union Rheinland Pfalz und Hans-Georg Born, langjähriger Vorsitzender der Europa-Union in der Region bem Neujahrsempfang und Besprechung zukünftiger Zusammenarbeit. Foto: privat - (Bild 1 von 1)

Zweibrücken. Bei dem Neujahrsempfang der Paneuropa-UnionRheinland-Pfalz vor dem romantisch verschneiten Herzogschloss trafen sich Gäste und Paneuropäer aus der Pfalz und Lothringen zum Deutsch-Französischen Tag.

Der Vorsitzende Werner Euskirchen referierte kurz über die Bedeutung des Abschlusses des Elyssée-Vertagen vor 60 Jahren in Paris und über die daraus folgende Beseitigung der Grenzkontrollen vor 30 Jahren durch das Abkommen von Schengen. Auf längere Ausführungen konnte verzichtet werden, da gleichzeitig die von der Paneuropa-Union produzierte Sondersendung im Bürgerfernsehen Offener Kanal über den Sender ging, zusammengestellt auch mit elsässischen Filmbeiträgen zu diesen Themen. Die Sondersendung konnte direkt in der Versammlung gesehen werden als Demonstration zukünftiger verstärkter Zusammenarbeit mit Livesendungen grenzübergreifend auf digitaler Ebene aus dem Studio Bistro Antares vor dem herzoglichen Schloss.

Der Vorsitzende kritisierte dabei die fehlenden Frankreich-Initiativen zu den Nachbarn in Elsass und Lothringen, die von früheren Oberbürgermeistern In vorbildlicher Weise zwischen Bitche und Zweibrücken grenzübergreifend gepflegt worden seien. Hier will die Paneuropa-Union Rheinland-Pfalz mit Sitz in Zweibrücken Abhilfe schaffen unter dem Motto: „Das Herzogtum Zweibrücken, Tor zu Europa, Tore zu Frankreich, Tor zu drei Natur-Parks“.

Mit paneuropäischen Initiativen auf historischen Kutschen-Bahnen, durch Ausbau von Eisenbahnen und hochmodernen Daten-Bahnen über die Grenzen hinweg sollen die bereits angelaufenen grenzübergreifenden Projekte realisiert werden.

Künftig sollen jeden Montag ab 18 Uhr parallel zu der Ausstrahlung eigener Filme im Kabelfernsehen und Internet zwanglose Treffen in der paneuropäischen „Geschichtswerkstatt“ im Bistro Antares vor dem Schloss erfolgen mit der Möglichkeit, an der Produktion von eigenen Sendebeitragen und Problemstellungen teilzunehmen mit Start am Montag, 30. Januar, 18 Uhr im Bistro vor dem Schloss, wozu auch interessierte Gäste herzlich eingeladen sind.

Weitere Informationen unter www.pfalz-saar.tv. red./jj

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