Die Potenziale bündeln

Landrat Sören Meng, die Bürgermeister Dr. Andreas Feld, Patrick Weydmann, Bernd Huf, Holger Schäfer, der Beigeordnete Thomas Hans und die Verantwortlichen der kommunalen Versorgungsbetriebe Thomas Lermen, Marcel Dubois und Thomas Wagner sowie die Vertreter der Arge Solar Ralph Schmidt und Mathias Jünger nach der Vertragsunterzeichnung vor dem Witwenpalais. Foto: Tim Horne
Landrat Sören Meng, die Bürgermeister Dr. Andreas Feld, Patrick Weydmann, Bernd Huf, Holger Schäfer, der Beigeordnete Thomas Hans und die Verantwortlichen der kommunalen Versorgungsbetriebe Thomas Lermen, Marcel Dubois und Thomas Wagner sowie die Vertreter der Arge Solar Ralph Schmidt und Mathias Jünger nach der Vertragsunterzeichnung vor dem Witwenpalais. Foto: Tim Horne - (Bild 1 von 1)

Ottweiler. Landrat Sören Meng, die Bürgermeister und Beigeordneten der teilnehmenden Kommunen sowie die Verantwortlichen von Seiten der Versorgungsbetriebe kamen im Historischen Sitzungssaal des Landkreises Neunkirchen in Ottweiler zusammen, um den Gesellschaftsvertrag über die Gründung des Kommunalen Klimaschutz-Netzwerkes im Landkreis Neunkirchen zu unterzeichnen.

Teilnehmer sind neben dem Landkreis Neunkirchen, den Städten Neunkirchen und Ottweiler und den Gemeinden Eppelborn, Schiffweiler und Spiesen-Elversberg auch der Zweckverband Gaswerk Illingen, die Wasserversorgung Ostsaar sowie die Kommunale Energie und Wasserversorgung AG. Als Netzwerkmanager koordiniert, organisiert und berät die Arge Solar das kommunale Klimaschutz-Netzwerk im Landkreis Neunkirchen.

Die derzeitige Energiekrise, die hohen Strom- und Gaspreise, gepaart mit der finanziellen Situation vieler Kommunen und dem Bestreben, in den nächsten Jahrzehnten Klimaneutralität zu erreichen, stellt sowohl den Landkreis als auch die einzelnen Kommunen und Versorgungsbetriebe vor große Herausforderungen. Kommunale Liegenschaften, hierzu zählen beispielsweise Schwimmbäder, Turnhallen, Schulen, Hallen, Rathäuser müssen energetisch saniert und energieeffizient betrieben werden. Hierzu bedarf es großer finanzieller Kraftanstrengungen sowie eines hohen Maßes an Fachwissen und Sachverstand.

„Durch diese interkommunale Zusammenarbeit gelingt es uns, Potenziale zu bündeln und Synergieeffekte zu nutzen. Auch können wir kollektiv auf den Erfahrungsschatz Einzelner zurückgreifen und im Verbund stärker agieren. Außerdem werden die Netzwerkteilnehmer durch die Arge Solar in ihrem Bestreben unterstützt, möglichst hohe Förderquoten für ihre notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu erhalten“, stimmen der Landrat und die Bürgermeister überein.

„Das Klimaschutznetzwerk wird mit 70 Prozent durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Die Förderung ist auf drei Jahre ausgelegt. Die kurzen Wege im Landkreis Neunkirchen lassen aber darauf hoffen, dass auch nach der Förderperiode weiterhin eine Zusammenarbeit der Kommunen und Versorgungsbetriebe im Kreis auf dem Gebiet des Klimaschutzes erfolgen wird.

„Klimaschutz ist eine vielfältige Gemeinschaftsaufgabe, die nur zusammen bewältigt werden kann“, erläutert die neue Klimaschutzmanagerin des Landkreises Neunkirchen, Christina Morlo-Martin. „Gemeinsam werden wir ein erhebliches energetisches Einsparpotenzial realisieren. Nur selten sind die Begriffe Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit so unzertrennbar miteinander verknüpft. Gleichzeitig nehmen die Kommunen auf diese Weise ihre Vorbildfunktion wahr und gehen mit einem guten Beispiel voran“, so abschließend der Landrat. red./hr

  • Jetzt teilen:

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de