Die Mariahütte – 300 Jahre Industriekultur

Bild aus vergangenen Tagen: Eisengießer in Mariahütte bei der Arbeit. Foto: Edgar Peter
Bild aus vergangenen Tagen: Eisengießer in Mariahütte bei der Arbeit. Foto: Edgar Peter - (Bild 1 von 1)

Braunshausen. Die Mariahütte auf der Gemarkung Braunshausen ist seit vielen Jahren ein wichtiger Industriestandort in der Gemeinde Nonnweiler.

Die Urkunde vom 12. Juni 1722 mit der Frantz Ludwig, Kurfürst und Erzbischof von Trier, dem Hüttenherrn Remacle Joseph Hauzeur die Rechte zum Abbau von Eisenerz und zur Errichtung einer Eisenschmelze verlieh, war der Beginn einer langen und erfolgreichen Industriegeschichte. Die weitere Entwicklung ist eng verbunden mit den Namen Dr. jur. Carl Gottbill, Familie von Beulwitz und Dipl.-Ing. Karl Diehl.

Am Wochenende, 11. und 12. Juni, jährt sich dieser bedeutende Gründungsakt zum 300. Mal. Die Gemeinde Nonnweiler nimmt das Jubiläum zum Anlass, gemeinsam mit dem historischen „Backes Haus“ der Ernst Wagner-Stiftung eine Jubiläumsveranstaltung durchzuführen. An zwei Tagen kann sich die Öffentlichkeit über die Industriegeschichte der Mariahütte anhand zahlreicher Ausstellungsstücke und historischer Dokumente informieren.

Die Veranstaltung im Bürgerhaus Braunshausen beginnt am Samstag, 11. Juni und Sonntag, 12. Juni, jeweils ab 10 Uhr und endet gegen 18 Uhr. Das historische Backes-Haus steht Interessierten zudem an beiden Tagen zwischen 14 und 16 Uhr zur Besichtigung offen.

Passend zum Jubiläum präsentieren die Autoren Claudia und Harald Peter ihr neues Buch „Die Mariahütte – 300 Jahre Industriekultur“. red./hr

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