Die deutsch-französische Freundschaft

Pantomime Jomi. Foto: Goetzinger
Pantomime Jomi. Foto: Goetzinger - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. Auf Einladung des Kulturforums Regionalverband Saarbrücken und in Kooperation mit dem Historischen Museum Saar präsentiert der Pantomime JOMI in der Ausstellung „Monumente des Krieges“ am Sonntag, 1. August, um 11 Uhr, im Museum sein neues Projekt „Die deutsch-französische Freundschaft“ – „l´amitié franco-allemande“.

Die Ausstellung „Monumente des Krieges“ setzt sich am Beispiel der Historienmalerei zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 kritisch mit dem Thema Krieg und Nation sowie den deutsch-französischen Beziehungen bis in die Gegenwart auseinander – also ein idealer Rahmen für JOMIS Projekt.

Exzellente Präzision, hohe Sensibilität und äußerst wandlungsfähig. Josef Michael Kreutzer alias JOMI zählt mit der Kunst des Ausdrucks ohne Worte seit 40 Jahren zu den Spitzenkünstlern seines Faches weltweit. Der gehörlose Dipl. Pantomime studierte in Paris bei Marcel Marceau an der École Internationale de Mimodrame.

In seinem neuen szenischen Programm geht es um den weiten Weg vom sog. „Erbfeind“ zur deutsch-französischen Versöhnung und um die derzeit schwierige „deutsch-französische Freundschaft“. In den einzelnen Szenen geht es um die Wirren des Krieges, den totalen Zusammenbruch, um Wiederaufbau, die Annäherung und um Versöhnung: Helmut Kohl und François Mitterrand reichten sich die Hände. Die bilateralen Beziehungen entwickelten sich bis zur Pandemie ausgezeichnet. Dann wurden die Grenzen geschlossen und Begegnungen waren nicht mehr möglich. Mit großer Symbolkraft wechselten damals über die Grenze hinweg Baguette und Lyoner via Angel den Besitzer.

Der Eintritt ist frei. Nur mit Voranmeldung an info@hismus.de oder (0681) 506-45 06. Es gelten die sog. AHA-Regeln.red./tt

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