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Der Neunkircher Zoo

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Neunkircher Zoo – von den Anfängen bis heute

„Der Neunkircher Zoo – von den Anfängen bis heute“, so lautet der Vortrag des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen im Juli.

Neunkirchen. Bereits im März 1926 pachteten Mitgliedern des Aquarien und Terrarienvereins Neunkirchen ein Gelände am Jedermannsbrunnen um verschiedene Volieren und Teiche für die Fischzucht anzulegen. Dies war die eigentliche Keimzelle des heutigen Zoos. Es kam immer mehr dazu. Im Jahre 1934 war man sogar schon Besitzer zweier Löwen. Recht schnell war der Verein finanziell überfordert und man übergab das Gelände 1936 samt Volieren und Tierbestand an die Stadt Neunkirchen. Die weitere Entwicklung wurde vom zweiten Weltkrieg überschattet. 1945 war der Tierbestand leider restlos aufgelöst. Nach dem Krieg begann dann mit Philipp Muthweiler, der ein Gründungsmitglied des Vereins war, als Zooverwalter der Wiederaufbau. Viele erinnern sich immer noch an den großen alten ausgestopften Braunbären in der Zoogaststätte. Wo früher Goldfische schwammen und Ziervögel zwitscherten, brüllen heute Löwen und Trompeten Elefanten. Heute ist der ehemalige kleine Tiergarten zu einem der größten Freizeitevents der Stadt geworden.

Mehr über die Geschichte des Zoologischen Gartens Neunkirchen, erfahren Gäste in einem interessanten Vortrag vom Gründungsmitglied des Historischen Vereins Stadt Neunkirchen und Familienforschers Dirk Backes am Mittwoch, 2. Juli, um 19 Uhr, bei der VHS Neunkirchen, Marienstraße 2. Nichtmitglieder zahlen 3 €.

Gäste sind willkommen.

Es werden immer noch alte Fotos vom Zoo gesucht, über die sich Dirk Backes sehr freuen würde.

Vor und nach dem Vortrag sind Anmeldungen für unsere Exkursion ins Saarländische Schulmuseum Ottweiler am 6. August möglich.

 

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