Der Klinkenbach soll die Rohre verlassen

Schiffweiler. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Mittel des Bundesprogramms „Sonderprogramm zur Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ bewilligt. Die Gemeinde Schiffweiler wird im Rahmen des Sonderprogramms mit insgesamt 252000 Euro berücksichtigt.

MdB Christian Petry dazu: „Der gute Projektantrag der Gemeinde Schiffweiler, die Unterstützung der Gemeinderatsfraktionen bei den politischen Vertretern in Berlin und das Werben für das Vorhaben im Haushaltsausschuss haben sich ausgezahlt. Insgesamt werden 100 Mio. Euro für Projekte ausgeschüttet, die einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz und gegen den Klimawandel leisten“.

Mit den bewilligten Geldern kann nun mit der Freilegung eines verrohrten Abschnittes des Klinkenbachs begonnen werden. Die Gemeinde Schiffweiler plant eine Renaturierung und Hochwasserretention des Baches. Auf etwa einem Drittel der Gewässerlänge ist die Wasserführung maßgeblich durch die Einleitung von Grubenwasser vom Standort Reden bestimmt, die zirka 80 Prozent der Wassermenge ausmacht. Unterhalb der Einleitstelle schließt ein renaturierter Bachabschnitt an, der wiederum in einen rund 350 Meter langen verrohrten Abschnitt des Klinkenbaches führt. Dieser verrohrte Abschnitt soll wieder freigelegt werden.

Ziel ist die Wiederherstellung eines natürlichen innerörtlichen Gewässerverlaufes, Reduzierung der Hochwassergefahr durch Ausweitung des Gewässerquerschnittes, Schaffung von Retentionsräumen, Regulierung des Siedlungsklimas und die nachhaltige Gewässerunterhaltung. red./hr

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