Die Reise des Seebären

Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel sitzt seit einem Trainingsunfall im Rollstuhl. Handballspieler Joachim Deckarm leidet nach einem Sportunfall an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma. Menschen mit großer Energie und Kraft leben plötzlich mit einem Handicap. Auch der Saarländer Andreas Diehl ist auf dem Weg zu Olympia und erreicht schon einige sportliche Spitzenerfolge bis hin zum Doppelweltmeister und Vizeweltmeister mit Europarekord im Rettungsschwimmen, als bei ihm die Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) diagnostiziert wird. Sein Handicap hat einen Namen.

Was allen drei Sportlern gemeinsam ist: Sie lassen sich nicht unterkriegen. Weder Kristina Vogel, noch Joachim Deckarm und erst recht nicht der „Seebär“ Andreas Diehl. Sein Lebenslauf und sein Umgang mit der lebensbedrohlichen Erkrankung sind Thema für die Literatur geworden. Thomas Döring, Diplom-Psychologe, hat die Geschichte des Seebären einfühlsam in die literarische Form einer Novelle gekleidet und außergewöhnlich packend ein Sportler-Schicksal voller Aktivität, Mut und Ausdauer beschrieben. Aus widrigen Verhältnissen anscheinend unbeirrbar erkämpft sich der Seebär seine Position in die Weltklasse der Schwimmsportler. Trotz seiner Krankheit eröffnet er eine Schwimmschule und wird für mehr als 1000 Kinder der Begleiter im Wasser zum „Abenteuer Schwimmen“. Als stiller Beobachter begleitet Döring die Kindheitserlebnisse seines Protagonisten mit einer authentischen und einfühlsamen Art, welche dieses Buch zu einer literarischen Glanzleistung werden lässt“, so der Köllertaler Autor Georg Fpx in seiner Rezension.

Thomas Döring, „Die Reise des Seebären“, Hardcover, 93 Seiten, ISBN 978-3-946036-28-9, Geistkirch-Verlag Saarbrücken, 12,80 Euro in Buchhandlungen und im Internet bei www.geistkirch.de. red./dos

 

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